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Brandenburger Bio-Bauerntag

von Redaktion (Kommentare: 0)


Unter reger Beteiligung fand am 26. November 2007 der zweite Brandenburger Bio-Bauerntag statt. Agrar- und Umweltminister Dietmar Woidke (Bild) zeigte sich in seiner Erföffnungsrede optimistisch und engagiert, was die Perspektiven des Ökolandbaus betrifft. Gut 12 % habe der Ökolandbau im vergangenen Jahr zugelegt, auf nun rund 700 Betriebe. Brandenburg bleibe damit weiterhin Spitzenreiter in Deutschland. Schwachstelle seien jedoch nach wie vor die fehlenden Verarbeitungskapazitäten, weswegen der Minister verstärkt Verarbeiter und Investoren anlocken möchte. Um hier gezielt vorzugehen, werde in den kommenden Monaten in Zusammenarbeit zwischen Ministerium, Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau und den Öko-Anbauverbänden ein umfassendes Strategiepapier erarbeitet.

 

Deutliche Worte fand Woidke zum Thema Gentechnik: "Koexistenz kann nur heißen, dass derjenige, der keine Gentechnik anwenden will, dadurch nicht negativ beeinträchtigt wird".
Kritische Worte wurden in der Diskussion an den Landesbauernverband gerichtet, der sich öffentlich für die Gentechnik einsetze.

 

Der Bio-Bauerntag wurde 2007 zum zweiten Mal ausgeführt und soll zukünftig regelmäßig veranstaltet werden. Die Mitglieder des Agrarpolitischen Arbeitskreises sind: AG für biologisch-dynamischen Landbau, Bioland Landesverband Berlin-Brandenburg, Gäa e.V. Nordost-Verbund Ökohöfe, Naturland e.V. Berlin/Brandenburg und Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e.V. (FÖL).

 

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