Anzeige

organic-market.info | Mediadaten | Impressum | Datenschutz

Bodenschutz: Die Potenziale des Ökologischen Landbaus nutzen

von Redaktion (Kommentare: 0)


„Wer die Fruchtbarkeit unserer Böden und damit die Ernährung heutiger und künftiger Generationen sichern will, muss die Ausweitung des Ökologischen Landbaus befördern. Mit keinem anderen agrarpolitischen Instrument lassen sich die Ziele des Bodenschutzes
so effizient erreichen“, forderte der Vorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Dr. Felix Prinz zu Löwenstein (Bild), anlässlich einer Tagung des Umweltbundesamtes zum Internationalen Tag des Bodens in Dessau. Dieser Tag rückt intakte Böden als Grundvoraussetzung für die menschliche Existenz ins gesellschaftliche Bewusstsein.
 

Löwenstein rief dazu auf, die Potenziale des Ökologischen Landbaus für den Bodenschutz zu nutzen. Jahrzehntelange Forschung habe gezeigt, dass sich kein landwirtschaftliches Bewirtschaftungssystem so vorteilhaft auf die Qualität unserer Ackerböden auswirkt wie das des Ökologischen Landbaus. So sei durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft nachgewiesen worden, dass ökologisch bewirtschaftete Böden doppelt so viel Niederschlagswasser aufnehmen könnten wie die Böden konventioneller Betriebe – ein wichtiger Beitrag zum Hochwasserschutz. Auch auf die Qualität des Trinkwassers hätten ökologisch bewirtschaftete Böden einen positiven Einfluss: „Es kommt nicht von ungefähr, dass so viele Wasserwerke in ihrem Wassereinzugsgebiet die Umstellung auf Ökologischen Landbau fördern“, zeigte der BÖLW Vorsitzende auf.


 

In diesem Zusammenhang bezeichnete Löwenstein die Absicht einiger Bundesländer, keine Umstellungsprämien für Ökobetriebe mehr zahlen, als kurzsichtig und verbraucherfeindlich.

Zurück

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum Thema!



Jetzt teilen

Anmeldung
Newsletter

Anzeige

Anzeige