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Bio-Landwirtschaft ist die Zukunft

von Redaktion (Kommentare: 0)


Unter dem Titel "Agrar-Industrie. Macht. Hunger" diskutierte Ende Oktober 2008 auf Einladung des Instituts für Umwelt-Friede-Entwicklung (IUFE) und Slow Food Linz die indische Aktivistin Vandana Shiva mit dem Journalisten und Buchautor Geseko von Lüpke über die Zukunft der Landwirtschaft. 

Shiva erklärte, die Finanz-, Peak-Öl-, Ernährungskrisen und der Klimawandel seien Symptome einer einzigen, wesentlich größeren Krise. Eine industrielle Landwirtschaft mit ihren auf Chemikalien und fossilen Brennstoffen basierenden Monokulturen verschärfe die Ernährungsunsicherheit. Es sei ein Mythos, dass die Agrar-Industrie mehr und billigere Nahrungsmittel produziere. Biologische Landwirtschaft sei der einzige Weg, um die Welt zu ernähren. Hinter den Monokulturen am Feld stünden Monokulturen des Geistes, warnte die Alternativ-Nobelpreisträgerin. Gentechnisch manipuliertes Saatgut sei aus wissenschaftlicher undökonomischer Perspektive ein Fehlschlag.  Die Aktivistin forderte zudem, dass die EU-Kommission Österreich nicht zur Gentechnik zwingen dürfe.

Ihr alternatives Konzept der "local living democracy" setzt auf eine lokale Kultur, die Diversität zelebriert und Demokratie lebt - vergleichbar mit dem Konzept der Zivilgesellschaft. Zur Rolle der Politik sagte sie, diese müsse sich endlich von den Unternehmen "scheiden lassen".

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