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Biolandbau verbessert Welternährung

von Redaktion (Kommentare: 0)


                                                        

Biolandbau ist kein Luxus für reiche Länder, sondern trägt besonders in ärmeren Ländern nachhaltig zur Qualität und Sicherheit der Ernährung bei. Das ist das Fazit einer Konferenz der Welternährungsorganisation FAO. Am 9. Mai wurden die Ergebnisse der Konferenz dem UNO-Komitee für Ernährungssicherung vorgelegt. In dem Papier heißt es: Regierungen sollen  den Biolandbau stärker als bisher fördern. Biolandbau wirke sich positiv auf  Umwelt und das Klima aus. Diese Leistungen des Biolandbaus wurden auf einer Konferenz in Rom von Wissenschaftern, Produzenten und Politikern aus der gesamten Welt intensiv diskutiert.

Anfang Mai 2007 veranstaltete die Welternährungsorganisation FAO in Rom eine Konferenz über Ernährungssicherung und biologische Landwirtschaft – in Partnerschaft mit dem FiBL und weiteren Biolandbau- und Umweltorganisationen. Alle Aspekte der Ernährungssicherung – Verfügbarkeit und Zugang zu Lebensmitteln sowie Nachhaltigkeit der Erzeugung – wurden beleuchtet. 

 

“Es gibt noch viel Forschungsbedarf”, sagte FiBL-Direktor Urs Niggli. “Wir brauchen zum Beispiel mehr Informationen zum Management der Bodenfruchtbarkeit und zur Pflanzengesundheit oder zum gezielten Einsatz der Biodiversität im Pflanzenbau. Um dem Klimawandel besser entgegenwirken zu können, brauchen wir Züchtungsprogramme für Pflanzen, die sich besser an Low-input-Situationen in Böden anpassen können, sowie mehr Forschung zur schonenden Bodenbearbeitung.“

 

Gerade in Entwicklungsländern kann der Biolandbau eine wichtige Rolle für die Ernährungssicherung einnehmen: Biolandbau spart Kosten wegen des geringeren Betriebsmitteleinsatzes und bietet mehr Beschäftigung in Produktion und Verarbeitung. Gleichzeitig kann er zur nachhaltigen lokalen Versorgung mit Lebensmitten beitragen und eröffnet auch kleineren Marktteilnehmern Exportmöglichkeiten.

 

Zum Abschluss der Konferenz betonte Alexander Müller, beigeordneter Generaldirektor der FAO, dass die Ausrichtung der Konferenz das Engagement der FAO für den Biolandbau gezeigt habe – nun sei es an den UNO-Mitgliedstaaten, die Anregungen umzusetzen.

 

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