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Biokunststoff-Flaschen von der Pfandpflicht befreit

von Redaktion (Kommentare: 0)


Der Industrieverband European Bioplastics begrüßt die in der 5. Novelle der Verpackungsverordnung verankerte Regelung zu Getränkeflaschen aus Biokunststoffen. Bis zum 31. Dezember 2012 sind solche Flaschen von der Pfandpflicht für Einweggetränkeverpackungen befreit, wenn sie „zu mindestens 75 % aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt sind“. Die Hersteller müssen sich mit den Flaschen allerdings an einem dualen System beteiligen.

 

Handel und Getränkewirtschaft profitieren von der unkomplizierten Handhabung. Durch die bis 2012 befristete Erleichterung werden erhebliche Anreize für die Ausweitung des Biokunstoffmarktes in Deutschland geschaffen. Gleichzeitig kann der kostenintensive Aufbau von Sortier- und Recyclingsystemen parallel mit den steigenden Marktmengen vorangetrieben werden.

 

In der Einführungsphase ist die Sammlung und Verwertung mittels dualer Systeme, also über den gelben Sack bzw. die gelbe Tonne, vorgesehen. „Die Flaschen werden so in der Regel der energetischen Verwertung zugeführt und tragen aufgrund ihrer Herkunft aus nachwachsenden Rohstoffen zur Reduktion von CO2-Emissionen bei“, meint Jöran Reske, Vize-Sprecher von European Bioplastics und zuständig für Umweltfragen.

 

Weltweit werden etwa ein Dutzend Getränke in Flaschen aus Biokunststoffen vertrieben. Um die stark wachsende Nachfrage zu bedienen, stehen mehrere Unternehmen der Biokunststoffindustrie unmittelbar vor umfangreichen Investitionen in größere Produktionsanlagen.

 

 

 

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