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Bio-Umsatz in Italien legt zu

von Redaktion (Kommentare: 0)


Der italienische Bio-Markt ist 2007 trotz schwieriger Konjunktur um weitere 10,2 % gewachsen. Insgesamt wurden 1,87 Milliarden Euro erwirtschaftet, und jeder Italiener gab 2007 32 Euro für Bio-Lebensmittel aus. Im ersten Halbjahr 2008 hat sich das Wachstum etwas abgeschwächt auf 6,2 % über alle Warengruppen.
Bedeutendste Warengruppen waren 2007 Milch und Molkereiprodukte mit 20,6 % Marktanteil sowie Obst/Gemüse in frischer und verarbeiteter Form mit 17,1 % Marktanteil. Es folgten Cerealien/Süßwaren und nichtalkoholische Getränke. Das geht aus Informationen des italienischen Landwirtschaftsinstitutes Ismea und des Marktforschungsinstituts AC Nielsen in der Zeitung L´informatore Agrario hervor.

Die Umsätze mit den einzelnen Produkten entwickelten sich sehr unterschiedlich: Am stärksten legten Kindernahrung (plus 36,4 %), Würzmittel (plus 30,2 %) und Obst/Gemüse (plus 25,2 %) zu. Bei einigen Warengruppen dagegen schrumpften die Umsätze im Vergleich zu 2006, zum Beispiel bei Diätprodukten (minus 12,3 %), Zucker/Kaffee/Tee (minus 4,8 %) oder Brot (minus 3,1 %).

Tomaten und Zucchini sind mit 14,4 % und 8 % die größten Umsatzträger unter den Bio-Gemüsearten. Beide weisen 2007 außerdem Wachstumsraten von 5,5 beziehungsweise 23,3 % aus. Mit jeweils 5 % sind Bohnen, Kartoffeln und Kopfsalat dabei. Jeweils 4 % der Bio-Gemüseverkäufe gehen auf Paprika, andere Salate und Auberginen. Der italienische Bio-Gemüsemarkt ist somit deutlich differenzierter als der deutsche Markt, auf dem Möhren die alles dominierende Rolle spielen.

Auch unter den Früchten haben die 10 umsatzstärksten Produkte nur 66 % des Bio-Obstumsatzes inne. Äpfel sind mit 13,1 % Marktanteil größter Umsatzträger, gefolgt von den Orangen (9 %), den Bananen (8,5 %) und den Birnen und Pfirsichen mit jeweils 6 %.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 09.10.2008

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