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Bio Suisse sucht neue Erzeuger

von Redaktion (Kommentare: 0)


Nach zwei dürren Jahren ziehen die Verkäufe im Schweizer Biomarkt wieder an. Das zeigen Zahlen, die das Forschungsinstitut IHA-GfK erstmals im Auftrag der Bio Suisse erhoben hat. Die Studie zeigt, dass der Biomarkt mit  + 4,7 % mehr als doppelt so schnell wächst wie der konventionelle Markt (2,1 %). Zulegen konnten vor allem die  Frischprodukte: Käse, Eier, Fleisch- und Wurstwaren, Obst und Gemüse verzeichneten ein durchschnittliches Wachstum von 6 %, während im konventionellen Bereich der Durchschnitt bei 1,7 % liege. .

 

"Dank dem steigenden Umweltbewusstsein, der florierenden Wirtschaft leisten sich die Konsumenten wieder mehr Bioprodukte", sagt Markus Arbenz, Geschäftsführer der Bio Suisse. Zudem würden auch die Absatzförderungsmassnahmen der Bio Suisse greifen. Vor gut zwei Jahren hatten rückgängige Verkaufszahlen die Produzenten schockiert. Skeptiker sagten dem Biomarkt das Ende des Wachstums voraus.

 

Nun läuft das Geschäft so gut, dass bei einigen Produkten sogar Mangel herrscht. So sind laut Bio-Suisse Bio-Eier Mangelware. Nach wie vor gebe es aber auch zu wenig einheimisches Bio-Getreide. Und auch von Früchten, Gemüse, Beeren, Kräutern, Raps(öl) und Kartoffeln liesse sich problemlos mehr verkaufen, zeigte sich die Vereinigung Schweizer Biolandbau-Organisationen überzeugt. Laut Arbenz könnten daher "einige hundert" Betriebe auf die Produktion mit dem Knospenlabel umstellen.

 

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