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Bio-Getreidehandel lebt auf

von Redaktion (Kommentare: 0)


Seit Anfang 2009 hat sich der Bio-Getreidehandel in Deutschland deutlich belebt. Mühlen und Verarbeiter waren bis zum Jahreswechsel offenbar nur knapp versorgt und haben nun deutlichen Nachkaufbedarf. Die Talsohle bei den Futtergetreidepreisen scheint durchschritten zu sein.

Die in Erzeugergemeinschaften gebündelten Angebotsmengen sind beim Brotweizen inzwischen meist überschaubar. Hochwertige Partien stehen häufig nur noch in kleinen Mengen zur Verfügung. Freie Landwirte mit Verbandszugehörigkeit, die bisher wenig Ware verkauft hatten, drängen teilweise nun stärker auf den Markt und sind in Preisdiskussionen durchaus verhandlungsbereit. Sie hoffen auf künftig dauerhafte Absatzmöglichkeiten.

Auch beim Futtergetreide besteht sowohl bei Futtermischern als auch bei Tierhaltern, die selber mischen, seit Jahresbeginn wieder Nachkaufbedarf. Dabei füllen größere Verarbeiter ihre Vorräte oft nur für die nächsten sechs bis acht Wochen auf. Die Käufer wollen teure Lagerhaltung und damit Kapitalbindung vermeiden und hoffen auf weitere Preissenkungen. Sie gehen davon aus, auch im Frühjahr noch ausreichend Ware auf dem freien Markt zu finden.

Die Vorgespräche zur Ernte 2009 sind bisher noch kaum in Gang gekommen. Die Aussaatbedingungen für die Winterungen waren im Herbst überwiegend gut. Der starke Frost zu Jahresbeginn sollte den Flächen, die ausreichend mit Schnee bedeckt waren, nicht geschadet haben. Dort, wo die Schneedecke eher dünn blieb, könnten die Winterkulturen Schaden genommen haben. Die vorangegangenen Wechselfröste hatten die Bestände dort bereits geschwächt.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 10.02.2009

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