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Bio-Fair-Regionale Produkte für München

von Redaktion (Kommentare: 0)


Viele Pioniere des Ökologischen Landbaus befürchten den Verlust von Werten, die in den Richtlinien nicht explizit ausgeführt wurden, aber selbstverständlich zu ihrer täglichen Praxis gehören. Dies betrifft insbesondere Fairness und Solidarität unter allen Beteiligten des Öko-Marktes. Auch bei den Verbrauchern steigt die Nachfrage nach Produkten, die Werte wie bio, regional und fair zusammen enthalten.

Das AgrarBündis, die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern und die Münchner Projektgruppe für Sozialforschung hatten zu einem Forum zur Stärkung von bio-fair-regionalen Produkten eingeladen. Zu einer ersten Veranstaltung trafen sich in der Schweisfurth-Stiftung in München rund 30 Engagierte aus Landwirtschaft, Verarbeitung sowie Groß- und Einzelhandel. (Bild: Schloss Nymphenburg in München, Sitz der Schweisfurth Sitzung in einem der Seitentrakte)

Prof. Franz-Theo Gottwald von der Schweisfurth-Stiftung machte deutlich, dass mit dem Wandel des Öko-Landbaus von einer Bewegung zu einer Branche nicht mehr alle Akteure den gleichen Wertekanon haben. Werte zu sichern und zu kommunizieren sei die Herausforderung für diejenigen, die sich noch immer als Bewegung verstehen. Siegfried Schedel, mittelständischer Bio-Backwaren-Hersteller, stellte mit „Bestes Bio – Fair für alle“ eine bundesweite Initiative vor.

Unter den Teilnehmern entwickelte sich eine lebhafte Debatte über Möglichkeiten und Grenzen, solch komplexe Werte wie „Regionalität“, „Faire Preise“ oder „fairer Umgang innerhalb der gesamten Kette vom Acker bis zur Ladentheke“ klar zu definieren. Konkrete Ziele für die Region (um) München zu benennen, war ein drittes Thema der Diskussion.

Das nächste Treffen wird am 2. Februar 2009 stattfinden. www.agrarbuendis.de 

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