Anzeige

organic-market.info | Mediadaten | Impressum | Datenschutz

Bio-Anbau in der EU weiter ausgedehnt

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Bio-Fläche in der EU-27 ist 2007 weiter gewachsen: 7,2 Millionen Hektar Fläche wurden ökologisch bewirtschaftet, gut fünf % mehr als 2006. Deutschland besitzt nach Italien und Spanien die drittgrößte Bio-Fläche. Die Entwicklung der vergangenen Jahre animierte europaweit auch zur Umstellung intensiver genutzter Flächen, Gemüse, Futterbau und Obst legten besonders kräftig zu.

Die größten Ausweitungen der Bio-Fläche in der EU gab es 2007, wie auch schon in den Vorjahren, in Osteuropa. Im Vergleich zu 2006 wuchsen die Bio-Flächen in Polen, Litauen, Tschechien und Rumänien um mehr als ein Fünftel. Dahinter kamen Belgien, Irland und Schweden. Deutschland lag mit 4,8 % Flächenwachstum in der Mitte. In einigen Ländern gingen die Flächen zurück, auch osteuropäische Länder, wie die Slowakei, Lettland und Ungarn waren darunter.

Rund 44 % der gesamten Bio-Flächen in der EU waren 2007 Grünland. Das waren mit 3,2 Millionen Hektar gut sechs % der gesamten europäischen Grünlandfläche. 2007 sind die Bio-Getreideflächen in der EU im Vergleich zum Vorjahr um 9 % auf 1,2 Millionen Hektar gewachsen, das waren gut 2 % der EU-Getreidefläche. Für das Wachstum der Bio-Getreideflächen 2007 waren vor allem Weizen und Roggen verantwortlich. Gerste, Hafer und Körnermais stagnierten. Futterflächen mit Kleegras, Ackerwiesen, Gemengeanbau Leguminosen/Getreide oder Gemenge verschiedener Getreide sind 2007um 0,3 Millionen Hektar auf 1,4 Millionen Hektar gewachsen, insbesondere in Italien, Deutschland und Großbritannien. Die EU-Gemüsebauern hatten 2007 ihre Flächen um 44 % erweitert, so dass sie 130.000 Hektar oder 7,5 % der EU-Gemüsefläche bewirtschafteten. Insbesondere in Großbritannien, Frankreich, Griechenland, Spanien aber auch in Deutschland wurde mehr Bio-Gemüse angebaut. Mit 630.000 Hektar standen 2007 auf knapp 9 % der Bio-Flächen Dauerkulturen. Das waren 20.000 Hektar mehr als 2006. Dazu trugen vor allem Griechenland, Bulgarien und Portugal bei. Die Obstfläche wurde sogar um 16 % auf 215.000 Hektar ausgedehnt.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 18.12.2008

Zurück

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum Thema!



Jetzt teilen

Anmeldung
Newsletter

Anzeige

Anzeige