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BioFach feiert 2009 Premiere in Indien

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die internationale BioFach-Familie bekommt weiteren Zuwachs: In der indischen Metropole Mumbai findet vom 29.04. bis 1.05.2009 im Bombay Exhibition Centre erstmals die BioFach India statt. Veranstalter der jüngsten Tochter der Weltleitmesse für Bio-Produkte, BioFach, ist die NürnbergMesse, für die Organisation verantwortlich ist die Nürnberg Global Fairs. Vor Ort betreut wird die Fachmesse von der Deutsch-Indischen Handelskammer.

Schirmherr der BioFach Indien ist die IFOAM, die neben der BioFach Nürnberg, bereits die vier weiteren Auslandstöchter in Japan, den USA, Brasilien und China ideell unterstützt. Als indischer Partner und Schirmherr konnte das International Competence Centre for Organic Agriculture ICCOA gewonnen werden.

 

Die BioFach führt bereits heute weltweit 3.700 Aussteller und über 100.000 Fachbesucher zusammen. Mit der BioFach India will die NürnbergMesse weiter kräftig wachsen. „Die BioFach-Familie bildet auf unvergleichliche Weise den internationalen Bio-Markt in seiner Gesamtheit ab. Weltweit steigt die Nachfrage nach Bio-Produkten, vor allem auch nach Rohstoffen ökologischen Ursprungs. Indien bietet mit seiner kulturellen Tradition und aufgrund seiner Marktstruktur enormes Potential, so Herta Krausmann, Geschäftsführerin, Nürnberg Global Fairs. "Das Angebot an Bio-Produkten wächst stark und auch die Nachfrage nimmt spürbar zu. Wir freuen uns, dass die BioFach in Indien willkommen ist", so Krausmann weiter.

 

Die Perspektiven im Markt sind glänzend: Indien fördert die ökologische Landwirtschaft kräftig und das Wachstum des Bio-Markts wird auf dem indischen Subkontinent auch politisch stark unterstützt. 100 Mio. EUR sollen in 23 Bundesstaaten investiert werden, erklärt der indische Minister für die Nahrungsmittelverarbeitung, Subodh Kant Sahay. 580.000 Tonnen Bio-Produkte wurden in den Jahren 2006 und 2007 in Indien hergestellt, berichtet die Exportförderungsorganisation (APEDA Agricultural and Processed Food Products Export Development Authority).

 

Das Exportvolumen beträgt 47 Mio. EUR. Laut Schätzungen des International Competence Centre for Organic Agriculture, ICCOA, könnte die Anbaufläche bis 2012 auf 2 Mio. ha wachsen. Aktuell werden 340.000 ha ökologisch bewirtschaftet. In Indien gelten von der EU anerkannte Standards für den ökologischen Landbau. Entsprechend dem National Programme for Organic Production, NPOP, formuliert vom indischen Landwirtschaftsministerium und implementiert von der APEDA, können sich Betriebe gemäß europäischen, schweizerischen oder US-amerikanischen Richtlinien zertifizieren lassen. Unter anderem finden die Standards der IFOAM, International Federation of Organic Agriculture Movements, in Indien Anwendung.


 

Ansprechpartner für die Teilnahme: Miriam Stahel, biofach@ngfmail.com

 

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