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Bio-Sonnenblumen-Initiative

von Redaktion (Kommentare: 0)


Seit einigen Jahren gibt es praktisch keine heimischen Bio-Sonnenblumenkerne mehr: anfangs aus Osteuropa, später Argentinien, inzwischen fast nur noch aus China kommt dieser Rohstoff, der für Bäckereien - nach Getreide und Mehl - zu den wichtigsten Zutaten gehört. Der Anbau von Speise-Sonnenblumen in der Region war still und leise eingeschlafen. Der weite, unökologische Transport kostet nahezu nichts. Das ist für viele Bio-Bäckereien, die Wert auf Regionalität der Rohstoffe legen, untragbar.

 

So entstand Anfang 2006 im Bioland-Bäcker-Arbeitskreis Württemberg die Idee, diesem globalen Trend etwas entgegenzusetzen: Sieben Bio-Bäckereien aus Baden-Württemberg haben sich bereit erklärt, Sonnenblumenkerne von heimischen Bauern zu einem fairen Preis abzukaufen. Weitere Bäckereien, bis hoch nach Norddeutschland, haben ebenfalls Interesse an diesem Projekt bekundet. Schon 2006 fanden sich wieder Landwirte, die Sonnenblumenkerne anbauen. Heimische Bio-Sonnenblumenkerne sind doppelt so teuer wie die aus China. So kann das Kilo Sonnenblumenbrot schon mal zehn Cent teurer werden.

 

Die Organisch-Biologische Erzeugergemeinschaft Hohenlohe koordiniert den Anbau und reinigt und schält die Kerne mit einer speziellen Anlage. Dort ist man zuversichtlich, dass sich die heimischen Bio-Sonnenblumen wieder etablieren werden.


 

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