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Bio-Pfirsiche und Bio-Nektarinen sind die beste Wahl

von Redaktion (Kommentare: 0)


Greenpeace warnt heute vor der hohen Pestizidbelastung von konventionell erzeugten Pfirsichen und Nektarinen. In 31 von 32 untersuchten Proben fand das beauftragte Speziallabor Rückstände von Pestiziden - das entspricht 97 Prozent.

Sehr viel erfreulichere Nachrichten kommen aus dem "Monitoring-System für Obst und Gemüse im Naturkosthandel": Die Bio-Steinfrüchte - Pfirsiche, Nektarinen, Aprikosen und Pflaumen - kamen jetzt im dritten Sommer nacheinander mit exzellenten Ergebnissen aus den Laboren. Alle 58 Steinobst-Proben im BNN-Monitoring waren einwandfrei.

Das Problem der gesundheitlich besonders bedenklichen Mehrfachbelastung von Obst, auf das Greenpeace immer wieder hinweist, besteht im Bio-Fachhandel nicht. Dagegen fand das von Greenpeace beauftragte Labor in 28 konventionellen Pfirsichen und Nektarinen einen Giftcocktail von bis zu sieben verschiedenen Pestiziden. Das betraf somit 88 Prozent der Proben. Zusätzlich waren bei drei der 32 konventionellen Pfirsich- und Nektarinenproben - das entspricht neun Prozent - die gesetzlichen Höchstmengen erreicht oder überschritten. Amtliche Untersuchungen, zum Beispiel vom Chemischen Untersuchungsamt Baden-Württemberg und von der EU-Kommission, bestätigen regelmäßig die alarmierenden Greenpeace-Befunde zu konventionellen Pfirsichen und Nektarinen.

Das Projekt Monitoring-System für Obst und Gemüse im Naturkosthandel des BNN Herstellung und Handel läuft seit Sommer 2003. Inzwischen wurden fast 900 Proben von Bio-Obst und Bio-Gemüse auf Pestizide untersucht. Dabei stellten die Labore lediglich bei etwa sechs Prozent der Proben Rückstände fest, die in der Regel deutlich unterhalb der gesetzlichen Höchstmengen lagen. Jeder Rückstandsfund im BNN-Monitoring hat eine gründliche Ursachenforschung zur Folge. Auf diese Weise führt das Projekt zu weiteren Verbesserungen in der Qualitätssicherung im Naturkosthandel. (13.09.05)

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