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Bio-Obst weiter stark nachgefragt

von Redaktion (Kommentare: 0)


Der Öko-Obstbau Norddeutschland Versuchs- und Beratungsring (ÖON) wächst weiter. 1997 von 25 ökologisch wirtschaftenden Obstbauern gegründet, hat der Verein mittlerweile 50 Mitgliedsbetriebe. Bei einer Fachtagung im Obstbauversuchs- und Beratungszentrum (OVB) in Jork-Moorende war unter anderem die Gründung einer Erzeugerorganisation im Gespräch, um die Vermarktung zu verbessern und die wachsende Nachfrage nach Altländer Öko-Äpfeln zu bedienen.

"Der ÖON mit Sitz im Obstbauversuchs- und Beratungszentrum stellt flächendeckende Beratung im ökolgischen Obstbau im gesamten norddeutschen Raum sicher", sagt Ringleiter Dr. Karsten Klopp. Schwerpunkte seien unter anderem Forschung, Umstellungsberatung, Anbaukonzepte, Pflanzenschutz und Sortenwahl. Die Mitgliedsbetriebe produzieren gegenwärtig auf rund 780 Hektar; die Bandbreite reicht vom Apfel bis zur Mini-Kiwi. Angebaut werden alte Regionalsorten wie Finkenwerder Herbstprinz, Ingrid Marie und Glockenapfel. Hinzu kommen die vielen Verbrauchern bekannten Sorten wie Jonagold und Elstar sowie schorfresistente wie Topaz und Santana. Rund die Hälfte der ÖON-Mitglieder gehört dem Bioland-Verband an, weitere haben sich Demeter angeschlossen. Die Versuchsarbeit erfolge in enger Zusammenarbeit mit dem Kompetenzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN). Zusammen mit dem KÖN soll auch die Vermarktung weiter verbessert werden, denn die Nachfrage nach Bio-Obst steige weiterhin.

Das Obst der ÖON-Betriebe wird sehr streng nach der Öko-Richtlinie der Europäischen Union und den Richtlinien der Verbände wie Bioland oder Demeter kontrolliert und produziert. Die Verbraucher können den Weg der Äpfel bis zum Bio-Hof zurückverfolgen.

http://www.ovb-jork.de(25.11.04)

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