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Bio-Markt: Weiteres Wachstum prognostiziert

von Redaktion (Kommentare: 0)


Der globale Umsatz an Bioprodukten dürfte im laufenden Jahr je nach Region um fünf bis sieben Prozent wachsen, schätzt die Londoner Marketing- und Beratungsfirma "Organic Monitor". Die größten Wachstumsraten werden für Nordamerika erwartet. Für die meisten westeuropäischen Länder geht man von einer Zunahme um bis zu fünf Prozent aus. Ebenfalls werden hohe Zuwachsraten für die osteuropäischen Länder, den asiatisch-pazifischen Raum und die lateinamerikanischen Länder vorausgesagt, wo der der Bioanbau nach wie vor eine geringe Bedeutung hat. Derzeit wird weltweit auf einer Fläche von 24 Millionen Hektar Land (allein zehn Millionen Hektar Weideland in Australien) nach ökologischen Grundsätzen produziert. Die Experten prognostizierten allerdings auch einen schärferen Konkurrenzdruck aus Billigländern.

In Frankreich gab es im Jahr 2003 nach Angaben von Agence Bio rund 11.360 Bio-Betriebe, das sind 0,7 % mehr als im Jahr 2002. Die Fläche wuchs im gleichen Zeitraum um sechs Prozent auf etwa 551.000 Hektar. Von der gesamten Fläche waren knapp 106.340 Hektar zertifiziert, während sich 144.650 Hektar in Umstellung befanden. Die Bio-Landwirtschaft hatte somit einen Anteil an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche Frankreichs von 1,87 Prozent; 2002 waren es noch 1,75 Prozent, das Wachstum hat sich im Vergleich zum vorangegangenen Jahr verlangsamt.

Von der gesamten Bio-Fläche entfallen 64 % auf Grünland und Futterbau, gefolgt von Getreide mit rund 15 % sowie Öl-, Eiweißpflanzen und Wein mit jeweils rund drei Prozent. Die Obst- und Gemüseflächen haben einen Anteil von zusammen etwa drei Prozent. Besonders stark zugelegt im Vergleich zu 2002 haben Öl- und Eiweißpflanzen sowie der Weinbau.
2003 hielten die französischen Bio-Bauern fast 113.000 Kühe, rund 3.600 Schweine, gut 115.000 Schafe und etwa 19.000 Ziegen. Während fast alle Zweige der ökologischen Tierproduktion zwischen fünf und sieben Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Jahr zulegten, sank die Zahl der Ziegen und Legehennen um drei bzw. zwei Prozent. Die Zahl der Verarbeitungsunternehmen ging um fünf Prozent auf 4.860 zurück. (04.01.05)

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