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Bio-Kartoffeln im Mai Mangelware

von Redaktion (Kommentare: 0)


Speisekartoffeln aus biologischer Erzeugung sind derzeit knapp. Die letzten heimischen Knollen aus der Herbsternte sind vermarktet, der Nachschub aus dem Ausland ist voraussichtlich bis Ende Mai 2008 begrenzt. Erste deutsche Frühkartoffeln in festschaliger Qualität, die sich für die Belieferung des Lebensmitteleinzelhandels eignen, sind frühestens Anfang Juli zu erwarten.


Die Pflanzbedingungen für die neue Ernte waren für die hiesigen Erzeuger in diesem Frühjahr alles andere als optimal gewesen. Nur in der Pfalz konnten die Frühkartoffeln halbwegs termingerecht gelegt werden, in den meisten anderen Regionen zogen sich die Auspflanzungen bis Ende April hin. Auf schweren Böden in Teilen Bayerns haben die Auspflanzungen gar erst Anfang Mai begonnen.

 

Die Auspflanzungen in den Niederlanden haben sich ähnlich wie in Deutschland deutlich verspätet. Nachdem bereits in den Vorjahren die Flächen stetig eingeschränkt worden waren, sind 2008 weitere Erzeuger aus dem Bio-Kartoffelanbau ausgestiegen. 2007 wurden in den Niederlanden noch 1.217 Hektar für den Bio-Kartoffelanbau genutzt.

 

In Österreich sorgte bilderbuchmäßiges Wetter für ideale Auspflanzungsbedingungen. 2006 wurden dort Bio-Kartoffeln auf 2.426 Hektar erzeugt, diese Fläche dürfte sich 2007 und 2008 wenig geändert haben. Ab Mitte Juli könnten wieder ausreichend schalenfeste Sorten für den Export zur Verfügung stehen. Im Vorjahr exportierte Österreich etwa 6.000 bis 8.000 Tonnen Bio-Kartoffeln nach Deutschland.

 

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 20.05.2008

 

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