Anzeige

organic-market.info | Mediadaten | Impressum | Datenschutz

Bio-Getreideernte 2007 kleiner als im Vorjahr

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Bio-Getreideernte in Deutschland dürfte aufgrund niedrigerer Erträge um etwa 17 % kleiner ausgefallen sein als im Vorjahr. Die Flächen waren zwar weitgehend unverändert geblieben, der durchschnittliche Hektarertrag ist über alle Getreidesorten hinweg aber von 38,7 auf schätzungsweise 32,7 Dezitonnen gesunken.

 

Nach den vorläufigen Ergebnissen der ZMP-Erntemengenerhebung gibt es ein starkes Nord-Süd-Gefälle. In Bayern und Hessen sind die Erträge um 2 beziehungsweise 4 % höher als 2006, in Niedersachsen ist 33 % weniger Bio-Getreide geerntet worden. In Schleswig-Holstein sind die Mengen gegenüber dem Vorjahr um 40 % zurückgegangen.

 

Die größten Ertragsverluste hat es beim Bio-Roggen gegeben. Die Produktion beträgt voraussichtlich 110.000 Tonnen gegenüber 160.000 bis 170.000 Tonnen in 2006. In Mecklenburg-Vorpommern wurden 12 % weniger Roggen gedroschen, in Niedersachsen 47 % weniger. In Brandenburg, wo 40 % des hierzulande angebauten Bio-Roggens wachsen, haben sich die Erntemengen im Vergleich zu 2006 halbiert.

 

Das Angebot an Bio-Weizen beläuft sich in diesem Jahr auf etwa 160.000 Tonnen nach 190.000 Tonnen im Vorjahr. Der durchschnittliche Hektarertrag ist um 13 % auf 36 Dezitonnen gesunken. In Bayern, wo gut ein Fünftel der bundesweiten Bio-Weizenflächen liegen, verzeichnete man nur leichte Einbußen. In Mecklenburg-Vorpommern gab es dagegen ein Ertragsminus von 22 %. In Nordrhein-Westfalen gingen die Erträge um 7 %, in Niedersachsen um 8 % und in Hessen um 4 % zurück.

 

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 18.10.2007

Zurück

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum Thema!



Jetzt teilen

Anmeldung
Newsletter

Anzeige

Anzeige