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Bio-Fisch verstärkt nachgefragt

von Redaktion (Kommentare: 0)


Zum ersten Mal seit 100 Jahren ist der Fischkonsum in Deutschland pro Kopf und Jahr über die 15-Kilo-Marke gestiegen. Bioqualität wird dabei immer häufiger nachgefragt.

 

Die "Deutsche See" Fischmanufaktur (Bild) hat diesen Trend aufgegriffen. Bio-Fisch gehört seit geraumer Zeit zum Sortiment - und das mit wachsendem Erfolg. Im letzten Frühjahr konnte das Unternehmen die zehnfache Menge zum Vergleichszeitraum im Jahr davor verkaufen.

 

Auch die Bioverbände befassen sich mit dem Thema Fisch. Doch nicht alle haben bisher dafür Richtlinien entwickelt. Kompliziert wird es bei der Haltung von Raubfischen wie beispielsweise Lachs und Forelle. Diese Fleischfresser brauchen für ihre Ernährung hochwertiges Eiweiß, das sie in der Regel über Fischmehl oder Fischöl erhalten. Bisher gibt es dafür keine Alternative - und genau das widerspricht den Grundsätzen der Bioanbauverbände, die Tierkörpermehl im Viehfutter generell verbieten. Der Verband Naturland experimentiert mit einem Lachs-Projekt, bei dem Fischmehl zwar verwendet werden darf, aber nur, wenn es auf besonders ressourcen-schonende Weise hergestellt wurde.

 

Verbraucher sollten auf das Logo der Bio-Anbauverbände bzw. auf die geschützte Bezeichnung "bio" oder "öko" achten. Das sechseckige EU-Biosiegel darf bei Fischprodukten nicht verwendet werden, weil die nötigen gesetzlichen Regelungen fehlen.

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