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Bio-Fisch aus Vietnam

von Redaktion (Kommentare: 0)


Der weltweite Bedarf an Fisch steigt. Längst kann er nicht mehr von der Ozeanfischerei gedeckt werden, denn die Weltmeere sind überfischt. Aquakulturen boomen. In Vietnam macht jetzt ein Öko-Modell den herkömmlichen Fischfarmen Konkurrenz.  
    
Die konventionellen Zuchtverfahren haben erhebliche negative Auswirkungen: In Tieren vor allem aus asiatischen Aquakulturen finden sich häufig Reste von Giftstoffen wie z.B. Malachitgrün, ein potentiell krebserregendes Parasitenvernichtungsmittel. Auch Rückstände von Antibiotika lassen sich in alarmierend vielen Proben von Aquakultur-Fisch feststellen. Konventionelle Zuchtbetriebe haben große Probleme mit Parasiten und Krankheitserregern. Um die Verluste möglichst gering zu halten, kommen deshalb auch vorbeugend Antibiotika und Schädlingsbekämpfungsmittel zum Einsatz.  
  
Umweltexperten setzen deshalb auf Bio-Aquakultur: Weniger Fische, Bio-Futter und Verzicht auf Chemikalien. Erste Anlagen arbeiten mittlerweile auch in Asien, so die Bio-Farm Binca Seafoods in Long Xuyen im Süden von Vietnam. Die Fische, die dort gezüchtet werden, sind Naturland zertifiziert und werden auch von deutschen Händlern gekauft. Zunehmend beliebt ist der Pangasius, eine Schlankwelsart mit festem Fleisch und mildem Geschmack.  
  
 
   
 

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