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Bio-Bier bei der Schlossbrauerei Stein

von Redaktion (Kommentare: 0)


"Zurück zu den Ursprüngen" heißt die Devise der Schlossbrauerei Stein aus Oberbayern. Die Erzeugung von naturtrübem Bio-Bier ist ein Schritt auf diesem Weg, dem eventuell bald ein eigenes Mineralwasser folgen soll. Diese Aktivitäten im Zusammenhang mit einer damit verbundenen Förderung regional erzeugter Produkte weckten das Interesse einer Grünen Kreistagsfraktion, die jetzt die Gelegenheit zu einer Brauereibesichtigung nutzte.

Mit der Erzeugung naturtrüben Bio-Biers hat die Brauerei einen weiteren Meilenstein gesetzt. Es gibt Helles und Weißbier, dunkles Bier ist das nächste Ziel. Beim Bio-Bier setzt die Steiner Brauerei auf die Werbewirksamkeit des legendären Raubritters Heinz vom Stein, dessen Namen das neue helle Bier trägt. Die Marktchancen für Öko-Biere sind, wie Dr. Elsen feststellen musste, nach wie vor "sehr verhalten". Wenn auch das Interesse insgesamt steige und auch eine Umfrage bei 10.000 ausgewählten Haushalten positive Resonanz gezeigt habe, so liege doch der Anteil von Bio-Produkten bei rund acht Prozent und damit nicht besonders hoch.

Ein Problem bei den Bio-Bieren ist die Beschaffung der Rohstoffe, hier vor allem des Hopfens. In Bayern gibt es, so Dr. Elsen, nur fünf Hopfenbauern, die biologisch produzieren. Das eigene Wasserkraftwerk der Schlossbrauerei wurde für rund 600.000 Euro mit zwei neuen Turbinen ausgestattet. Das Wasser befindet sich in einem riesigen Kreislauf, so dass 75 Prozent des eingesetzten Wassers weiter verwendet werden können. Die notwendige Enthärtung des Wassers erfolgt in Stein ganz natürlich durch die Zugabe von Kalk. (21.01.04)

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