Anzeige

organic-market.info | Mediadaten | Impressum | Datenschutz

Bio-Baumwollanbau in Mali

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Entwicklungsorganisation Helvetas engagiert sich in Mali in einem Fair-Trade-Projekt mit biologischer Baumwolle. Für die Baumwollbauern dieser Region begann die Umstellung im Jahr 2002. Damals lancierte das Schweizer Hilfswerk Helvetas in Zusammenarbeit mit Mobiom – der Bio-Bewegung auf Mali – ein Projekt für biologischen und solidarischen Landbau. Innerhalb von fünf Jahren explodierte die Zahl der Teilnehmer förmlich. "Von 174 Bauern im Jahr 2002 sind wir mittlerweile bei 4200 gelandet", berichtet Sidi El Moctar Nguiro, ein lokal tätiger Agraringenieur.

 

Die Umstellung auf biologische Landwirtschaft hat den Feldern die Fruchtbarkeit von einst zurück gegeben. Der Anbau von Baumwelle ist zudem nicht mehr länger gesundheitsgefährdend. Die Bauern des Mobiom-Helvetas-Projekts können ihre Baumwolle dieses Jahr für 238 Francs CFA pro Kilo verkaufen (0,36 Euro). Dieser Wert liegt deutlich über dem internationalen Marktpreis für konventionell produzierte Baumwolle (160 Francs CFA/kg).
 
Helvetas garantiert im vorliegenden Projekt die Abnahme der Bio-Baumwolle über Partner wie die Firma Reinhart in Winterthur, Migros oder die Textilgruppe Switcher. Diese haben sich verpflichtet, die gesamte Bio-Produktion abzukaufen und unter dem Fair-Trade-Label "Max Havelaar" zu vermarkten. Die Verbraucherpreise liegen 10 - 15 % über denen für  Kleidungsstücke aus konventioneller Produktion. "Über den Mindestpreis hinaus geben wir den Produktions-Kooperativen einen weiteren Anreiz: Eine Prämie für fairen Handel", betont Vesna Stimac, Sprecher von Max Havelaar.

 

 

Zurück

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum Thema!



Jetzt teilen

Anmeldung
Newsletter

Anzeige

Anzeige