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Bier-ohne-gentechnik.de jetzt online

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die grüne Gentechnik ist weiter auf dem Vormarsch. Vor diesem Hintergrund haben die drei mittelständischen Brauereien Neumarkter Lammsbräu, Brauhaus Riegele und Stralsunder Brauerei die Internetseite „Bier ohne Gentechnik“ online gestellt.

 

Hierin informieren sie über die Risiken der Agro-Gentechnik für deutsche Brauereien. Allein seit 2006 ist der weltweite Anbau von gv-Pflanzen um rund 25 Mio. Hektar auf 114 Mio. Hektar gestiegen (zum Vergleich: Die Gesamtfläche Deutschlands beträgt ca. 35 Mio. Hektar).

 

Das Reinheitsgebot begrenzt zwar die zulässigen Bierzutaten auf Gersten- und Weizen-) Malz, Hopfen, Hefe und Wasser, trifft aber keine Aussage, wie diese gewonnen werden. Gentechnische Manipulationen im Bier sind somit grundsätzlich zulässig. Weder die gesundheitlichen noch die ökologischen Folgen eines „Einheits-Gen-Bieres“ sind heute absehbar, ganz zu schweigen von den existenzgefährdenden Auswirkungen auf die rund 1200 deutschen Brauereien, die bislang vor allem von der regionalen und geschmacklichen Vielfalt ihrer Biere leben.

 

Sowohl Gerste und Weizen als auch Hopfen und Hefe werden weltweit in Labors bzw. in Freilandversuchen gentechnisch manipuliert bzw. angebaut. Ungeachtet der Kritik des Deutschen Brauerbundes, des Bayerischen Brauerbundes und dem Mittelstandsverband Private Brauereien in Deutschland fließen auch in Deutschland weiterhin Steuer- und Industriegelder in die Gentechnik-Forschung.

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