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Bewegung bei Umstellungsprämien

von Redaktion (Kommentare: 0)


Zur BioFach 2008 kündigte Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Dietmar Woidke (SPD) einen Landesaktionsplan Ökolandbau an. „Brandenburg ist mit 10 % Biofläche bereits bundesdeutscher Spitzenreiter. Nach der Öffnung des Förderprogramms Ökologischer Landbau für alle Antragsteller in 2007 möchten wir im Rahmen eines Landesaktionsplans nun weitere Maßnahmen ergreifen, um vor allem den Berliner Markt noch gezielter mit Brandenburger Bioprodukten beliefern zu können“, erklärte Woidke.

 

Das Agrar- und Umweltministerium hat gemeinsam mit der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) und weiteren Vertretern der regionalen Biobranche Maßnahmen und Instrumente für die spürbare Erhöhung des Anteils regionaler Öko-Lebensmittel auf dem Berliner und bundesdeutschen Markt erarbeitet. Die starke Nachfrage nach frischem Obst und Gemüse soll bedient werden sowie mehr Produkte in der Region verarbeitet und veredelt werden. Der Landesaktionsplan soll außerdem Signalwirkung für Erzeuger und Verarbeitungsbetriebe haben, um in die Bio-Erzeugung und -Verarbeitung einzusteigen.

 

Dass Betriebe dringend staatliche Unterstützung für eine Umstellung auf Bio brauchen, ist nun offensichtlich auch in anderen Länderministerien angekommen. Der bayrische Agrarminister Josef Miller kündigte an, dass ab 2009  umstellungswillige Landwirte in der zweijährigen Übergangsphase statt 190 Euro Ökoprämie 300 Euro pro Hektar erhalten sollen. Die „normale“ Prämie für Biobauern wird dann von 190 auf 210 Euro angehoben. Die bisherigen Fördermittel von 27 Millionen Euro werden dazu um vier Millionen Euro aufgestockt. Derzeit gibt es in Bayern knapp 5100 Bio-Betriebe, die rund 152 000 Hektar Fläche bewirtschaften.

 

 


 

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