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Betrug mit gefälschtem Bio-Honig

von Redaktion (Kommentare: 0)


Gegen einen 53-jährigen Imkermeister aus der Eifel und seine Angestellte hat die bei der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach eingerichtete Landeszentralstelle für Wein- und Lebensmittelstrafsachen Anklage wegen Betruges erhoben, berichtet LME aktuell. Dem Imker wird Betrug und Inverkehrbringen von irreführend gekennzeichneten Honigen, Met und Honiglikör (Bärenfang) zur Last gelegt, der Angeschuldigten Beihilfe. Den Angaben zufolge haben die nicht vorbestraften Beschuldigten die Taten gestanden.

Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach weist ausdrücklich darauf hin, dass der Bienenhof Krischer in Oberzissen nicht der Betrieb ist, dessen Inhaber angeklagt wurde.

Laut Anklage hat der Angeschuldigte mindestens 810.967 kg osteuropäischen Honig mit falscher, meist deutscher Herkunftsbezeichnung zu einem Gesamtverkaufspreis von über zwei Mio. Euro an Zwischenhändler und Honigverarbeiter verkauft. Weiter hat er tschechischen Honig in einer Gesamtmenge von über 8000 kg als selbst erzeugtes Produkt mit regionaler Bezeichnung vermarktet. Über 2000 l Honiglikör soll er unter Verwendung von konventionellen Zutaten hergestellt und als "Bio-Bärenfang" verkauft haben. Darüber hinaus soll der Betrieb mindestens 4.844 kg Honig und mindestens 95.810 Liter Met aus Polen importiert und unter Umgehung der erforderlichen Kontrollen als Bio-Produkte vertrieben haben.
(03.11.05)

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