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Basic beantwortet Leser-Fragen zur Abfüllstation

von Redaktion (Kommentare: 3)


Gehen tatkräftig gegen die Plastikflut zu Werke: Jürgen Hack, Sodasan, Stephan Paulke, basic AG und basic-Gründer Georg Schweisfurth (v.l.) © Patrick Meroth

Eine Abfüllstation hat es möglich gemacht: Innerhalb eines Jahres konnten rund 800 Waschmittelflaschen der Marke Sodasan in einer einzigen Basic-Filiale eingespart werden. Darüber haben wir am 27. Mai berichtet:

„Die Nachfrage nach abfüllbarem Spül- und Waschmittel war derart groß, dass wir beschlossen, das Konzept auf alle Münchner basic Standorte auszuweiten“, kündigt Stephan Paulke, Vorstandsvorsitzender der basic AG an. Bis Juni 2020 sollen mindestens rund 10.800 eingespart werden. Würde man all diese Flaschen übereinanderstapeln, entspräche das der Höhe von zehn Münchner Olympiatürmen.

Beeindruckt von der erfolgreichen Testphase zeigt sich auch Jürgen Hack, Geschäftsführer der Sodasan Wasch- und Reinigungsmittel GmbH: „Wir freuen uns sehr, dass diese Initiative zur Müllvermeidung bei den Konsumenten so positiv ankommt. Bereits seit vier Jahren setzen wir größtenteils Flaschen aus recyceltem Kunststoff ein und konnten dadurch rund 390.700 Liter Erdöl und rund 1.240 Tonnen CO2 einsparen. Dank der neuen Nachfüllanlagen werden es bald noch mehr sein.“

Nun antwortet Basic auf Fragen unserer Leser

Leser von bio-markt.info hatten nach der Veröffentlichung des Textes Fragen zur tatsächlichen Plastikeinsparung, die wir an Basic weitergegeben haben. Die zuständige Pressestelle teilte daraufhin mit: "Alle basic Nachfüllstationen werden ab September mit einem Bag-In-Box-System ausgestattet. Dabei handelt es sich um eine Art Kunststoffblase, die mit Wasch- bzw. Spülmittel gefüllt ist und in einem Karton gelagert wird. Durch die Verwendung dieses Systems wird gegenüber einem normalen Plastikkanister mehr als 80 % Plastik eingespart. Die leeren Bag-In-Boxen werden nach der Nutzung getrennt nach Plastik und Karton dem Recyclingkreislauf zugeführt. Die Pappboxen bestehen zu 86 % aus Altpapier. Die sodasan Wasch- und Spülmittelflaschen, die an der Nachfüllstation wieder befüllt werden können, bestehen aus Rezyklat."

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Kommentar von Florian Märtl |

Gibt es auch eine Info, was dafür hintenrum an Müll anfällt, den der Kunde nicht sieht? Also 10l-Kanister zum Beispiel.

Kommentar von Peter Jacobi |

Ich schließe mich mit meiner Frage Florian Märtl an: Wir haben das aus Interesse mal ausgewogen - die Einsparung von Verpackungsmaterial (Plastik) bei Verwendung von 10L-Kanistern im Vergleich zur 1,5L-Flasche ist nicht erwähnenswert. Und da die Kanister, im Gegensatz zum Karton mit 4 oder 6 Flaschen, keine Normmaße aufweisen, nehmen sie mehr Pack(=Transport-)volumen in Anspruch, d.h., auch das LKW-Aufkommen wird nicht verringert. Und der "Dispenser" (Flüssigwaschmittelspenderautomat) wird elektrisch betrieben und ist mit hübschen Gimmicks wie LED-Monitor ausgestattet usw. ...

Kommentar von Florian Märtl |

Danke an Basic für die Antwort.


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