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BUND: Nanomaterialien in Kosmetika verbieten

von Redaktion (Kommentare: 0)


Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert, Nanopartikel in Kosmetika sofort zu verbieten. Die EU-Kosmetikverordnung sei ein „Schritt in die richtige Richtung.“

Ab 2012 sollen Kennzeichnungspflicht und Sicherheitstests für manche Nanomaterialien gelten. Bis dahin müsse ein Moratorium den Einsatz von Nanopartikeln regeln. Trotz Hinweisen auf Gesundheitsrisiken würden diese derzeit in Sonnenschutzmitteln, Cremes, Duschgels und Seifen eingesetzt. „Die Wirkungsweise von Nanoteilchen ist nicht ausreichend erforscht“, sagte Jurek Vengels, BUND-Experte für Nanotechnologie. Beispiele für Nano-Stoffe in Kosmetika sind Nano-Titandioxid und Nano-Zinkoxid, die in Sonnenschutzmitteln eingesetzt werden. In Versuchen mit Zellkulturen verursachten sie laut BUND Erbgut- und Zell-Schäden. In Seifen enthaltenes Nano-Silber habe sich als hochgiftig für Wasserorganismen erwiesen. Fullerene, wie sie in Anti-Aging-Cremes enthalten sind, könnten die Plazenta-Schranke überwinden und von Föten aufgenommen werden.

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