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BSE - Situation in Europa verbessert

von Redaktion (Kommentare: 0)


Im Juli 2004 legte die EU-Kommission einen aktuellen Bericht über die BSE-Tests im vergangenen Jahr vor. Demnach wurden 2003 in den damals noch 15 Mitgliedstaaten der EU insgesamt 10.041.295 Rinder auf BSE getestet. Darunter befanden sich etwa 1,3 Mio. Risikotiere, 8,7 gesunde Tiere und 2,6 Mio. Tiere im Rahmen der passiven Überwachung, teilt der Deutsche Bauernverband (DBV) mit. Es wurden demnach knapp 25.000 Tiere geschlachtet, die mit dem Auftreten eines primären Falles in Verbindung standen. Somit sei 2003 in der EU-15 die Zahl der positiven BSE-Fälle von 2.131 im Jahr 2002 auf 1.364 Tiere zurückgegangen, heißt es. Auf 10.000 getestete Rinder entfielen damit EU-weit im vergangenen Jahr 1,36 BSE-Fälle, rechnet die Kommission vor. 2002 waren es 2,0 und zwei Jahre zuvor 2,5 BSE Tiere.

Am höchsten war diese Kennzahl 2003 auch weiterhin in Großbritannien: Sie lag bei 13,33 positiv getesteten Tieren je 10.000 Rindern. Damit hat sie sich aber auch dort gegenüber 2002 (28,5 BSE - erkrankte Tiere) verbessert. In Deutschland ging die Kennziffer im genannten Zeitraum von 0,3 auf 0,27 zurück. Keine BSE-Fälle meldet die Kommission für Griechenland, Österreich, Luxemburg, Finnland, Schweden, die baltischen Staaten, Ungarn, Zypern und Malta.

Allerdings schränkt die Kommission ein, dass diese Daten nur bedingt einen Vergleich zwischen Ländern zulassen, da es Unterschiede in den nationalen Untersuchungsprogrammen gibt. Das Durchschnittsalter der gesund geschlachteten Rinder, bei denen BSE bestätigt wurde, stieg laut Bericht von 2002 auf 2003 von 85,9 auf 93,1 Monate. Entgegen dem Durchschnitt sank in Deutschland das Durchschnittsalter von 78,3 auf 72,7 Monate. Das jüngste gesund geschlachtete Rind, das positiv auf BSE getestet wurde, war 36 Monate alt. In dieser Entwicklung sehen die Verfasser des Berichts eine Unterstützung der Bestrebungen, das Testalter auf 30 Monate anzuheben.

Das EU-VerbraucherInfo wird herausgegeben von Hiltrud Breyer MdEP, http://www.hiltrud-breyer.de und kann bestellt werden über hbreyer@europarl.eu.int oder Hiltrud.Breyer@berlin.de (28.09.04)

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