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BÖLW begrüßt Brandenburger Erlass

von Redaktion (Kommentare: 0)


Der BÖLW begrüßt die Initiative des Brandenburger Landwirtschaftsministers Woidke, der vorschreibt, dass genmanipulierter Mais im Umkreis von 800 Meter um Schutzgebiete nicht angebaut werden darf.

 

"Brandenburg zeigt damit auf, wie die Bundesländer den Defiziten des Gentechnikgesetzes begegnen können, um Schäden an der Natur zu begrenzen. Die anderen Bundesländer sind nun aufgefordert, es den Brandenburgern gleich zu tun", kommentierte Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des BÖLW den Erlass. "Nach wie vor gibt es erhebliche Sicherheitsbedenken zum genmanipulierten Mais und kein Monitoring, das die Schäden erfasst".

 

An Bundeslandwirtschaftminister Seehofer richtet der BÖLW die Forderung, den Anbau des umstrittenen Maises MON 810 nach dem Vorbild anderer europäischer Staaten zu stoppen.

Grundsätzlich fordert Löwenstein, den Abstand von genverändertem Mais von 150 bzw. 300 m zu herkömmlichen Kulturen deutlich zu vergrößern. "Die 800 Meter des Brandenburger Ministeriums sollten hier eine Richtschnur sein. Schließlich brauchen Lebensmittel nicht weniger Schutz vor der Gentechnik als die Natur."

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