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BNN-Monitoring sorgt für Sicherheit

von Redaktion (Kommentare: 0)


„Verbraucher können darauf vertrauen, dass Lebensmittel aus ökologischem Anbau praktisch rückstandsfrei sind“, so lautet die Bilanz nach fünf Jahren Ökomonitoring in Baden-Württemberg. Insgesamt wurden bei diesem staatlichen Untersuchungsprogramm in rund fünf Prozent der Bioproben Rückstandsgehalte in einer Höhe festgestellt, die auf eine unzulässige Pflanzenschutzmittelanwendung hinweisen könnten. Mit 12,7 % der Proben überdurchschnittlich häufig beanstandet wurde Obst und Gemüse aus Italien, insbesondere Möhren, Tomaten und Paprika.

 

Auch beim BNN-Monitoring für Obst und Gemüse, das seit vier Jahren als Qualitätssicherungsmaßnahme im Naturkosthandel läuft, werden in italienischer Bioware mehr Rückstände beanstandet als bei Produkten aus Deutschland. Von 2003 bis 2006 waren in 2,8 % der deutschen und in 7,2 % der italienischen Proben Verunreinigungen zu finden. Dabei kann im Verlauf der Jahre jedoch eine kontinuierliche Qualitätsverbesserung festgestellt werden. 2006 lag der Anteil der beanstandeten italienischen Frischware nur noch bei 5,6 %, bei deutscher Ware gab es keinen einzigen Fall mehr.

 

Alle Analyse-Ergebnisse aus dem BNN-Monitoring werden in einer Datenbank hinterlegt, was eine schnelle Bewertung der Bio-Erzeuger ermöglicht. Weitere Qualitätsverbesserungen bei italienischer Bioware wären aus Sicht des Bundesverbandes Naturkost Naturwaren (BNN) Herstellung und Handel möglich, wenn die Behörden und Öko-Kontrollstellen in Italien Rückstandsfunde künftig konsequenter als bisher untersuchen und aufklären würden.

 

www.bnn-monitoring.de/monitoring/projekt7.html

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