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BNN-EH: Diskussion zur Gentechnik

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Unmöglichkeit der Koexistenz stellte einmal mehr eine Veranstaltung des BNN Einzelhandel auf der BioFach (Bild) fest. Rund 70 Besucher folgten den Referaten von Gentechnikexpertin Heike Moldenhauer vom BUND und Peter Röhrig, Fachreferent und Koordinator des Runden Tisches Gentechnik beim BÖLW in Berlin. Zum Einstieg gab es Ausschnitte aus dem Film „Die Genverschwörung“ von Manfred Ladwig, Fernsehredakteur und Filmautor in der Umweltredaktion des SWR. Manfred Ladwig, selbst studierter Biologe, recherchiert die möglichen Risiken bei gentechnisch veränderten Lebensmitteln und beschreibt ein Netzwerk von politischen und wirtschaftlichen Interessen zur Vermarktung von gentechnisch veränderten Produkten. In den Referaten ging es um  das „EU- Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte Organismen“ (Moldenhauer) und „Die teure Unmöglichkeit der Koexistenz“ (Röhrig). Moldenhauer bestätigte, dass das Zulassungsverfahren für GVO's in der EU höchst zweifelhaft ist. In seinem Referat berichtet Peter Röhrig, dass von Seiten des Gesetzgebers eine Koexistenz für möglich gehalten wird.

 

Der BÖLW fordert daher u.a., hohe Abstandswerte, Haftung auch bei Schäden unter 0,9 %, -die Kosten für die Analyse müssen bei den Gen-Bauern liegen - und ein „Reinheitsgebot“ beim Saatgut. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass ein weiteres Festhalten an der  Forderung nach Gentechnikfreiheit für die Branche wichtig ist. Breit angelegte Bündnisse quer durch sie Branche und alle Bevölkerungsgruppen sind dazu vonnöten.

 

 

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