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Angebot an Bio-Spargel deutlich gewachsen

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Anbaufläche für Spargel aus biologischer Erzeugung ist in Deutschland in den zurückliegenden Jahren stark gewachsen: Wurden 2001 erst 380 Hektar Spargel biologisch bewirtschaftet, stieg der Anbauumfang bis 2004 auf 510 Hektar. Gemessen am gesamten Spargelanbau in Deutschland, der in den vergangenen Jahren rasant zugenommen hat, liegt der Öko-Anteil einschließlich der Junganlagen allerdings bei nur 2,6 %.

 

Aber auch die Vielfalt der Absatzwege für Bio-Spargel hat in den zurückliegenden Jahren deutlich zugenommen: Neben der klassischen Direktvermarktung ab Hof oder auf Wochenmärkten und der Belieferung des Bio-Fachhandels nehmen zunehmend auch Gastronomie, Abo-Kisten und sogar der Lebensmitteleinzelhandel Bio-Spargel auf.

 

Hinter diesem stetig wachsenden Angebot verbirgt sich allerdings auch ein Strukturwandel: Langjährige Bio-Spargelanbauer haben in der Vergangenheit ihre Flächen nach und nach reduziert und wegen unbefriedigender Preise die Belieferung des Bio-Großhandels eingestellt. Sie konzentrieren sich zunehmend auf die Direktbelieferung von Bio-Fachgeschäften und Gastronomie sowie auf die Direktvermarktung. Auch die Abo-Kiste gewinnt an Bedeutung.

 

Im Gegenzug haben einige größere Betriebe aus dem konventionellen Anbau zum Bio-Anbau gewechselt, da ihnen die Flächenförderung für diese Dauerkultur, zusammen mit den höheren Verkaufspreisen, lukrativ erschien. Doch auch unter diesen Betrieben mehrte sich zuletzt die Unzufriedenheit mit der Erlössituation. Denn der seit einigen Jahren anhaltende Trend zu stetig fallenden Preisen im Bio-Großhandel setzte sich 2005 unvermindert fort, trotz witterungsbedingt deutlich reduzierter Erträge. 

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