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American Apparel kommt nach Wien

von Redaktion (Kommentare: 0)


Mit dem 1997 gegründeten Label American Apparel ist der Unternehmer Dov Charney in nur sechs Jahren zur größten Textilfabrik Amerikas mit weltweit 180 Filialen und einem Umsatz von 435 Millionen Dollar aufgestiegen. Jetzt kommt AA auch nach Österreich auf die Wiener Mariahilfer Straße. Mittelfristig könnten es gut zehn Shops in Wien werden.

 

Charney bringt Kleidung zu vergleichsweise günstigen Preisen und dennoch attraktiven Schnitten auf den Markt. „American Apparel steht für pestizidfreie Öko-Baumwolle und stellt Kleidung her, zu der alles gehört, was unter dem Begriff "Basics" läuft", so der Unternehmer. Preislich liegt die Brand nur wenig über H&M, Mango und Zara, T-Shirts gibt es beispielsweise ab 15 Euro.

 

Kritisch sieht dagegen der Schweizer Tagesanzeiger die Marke. Der American Apparel-Kunde erhalte bis heute keine Garantie, dass er auch bekommt, wofür er bezahlt. Zertifikate, die Fairness und Ökologie bescheinigen, gebe es keine. Das Wirtschaftsmagazin Brand eins berichtete, dass die "einzige Produktionsstätte" des Konzerns 70 % der fertigen Stoffe von Drittanbietern beziehe. "Woher die Zulieferungen kommen, mag American Apparel nicht verraten", so das Magazin weiter.

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