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Alternative Nobelpreise 2007

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die mit insgesamt 2 Millionen Schwedischen Kronen (ca. 220.000 Euro) dotierten Right Livelihood Awards, auch bekannt als “Alternative Nobelpreise”, gehen in diesem Jahr an vier Preisträger, die greifbare Lösungen zu drängenden globalen Problemen aufzeigen.

 

Ausgezeichnet wurden u.a. Percy and Louise Schmeiser (Bild). Das Landwirtsehepaar aus Kanada hat die Welt auf die Gefahren für die Landwirtschaft und die Artenvielfalt aufmerksam gemacht, die von der zunehmenden Marktdominanz und dem aggressiven Marketing von Firmen ausgeht, die Saatgut gentechnisch manipulieren (wir berichteten). Die Jury würdigt die Schmeisers “für ihren Mut bei der Verteidigung der Artenvielfalt und der Rechte der Bauern, and dafür, dass sie die derzeitige ökologisch und moralisch perverse Auslegung des Patentrechts in Frage stellen”.

 

Die Right Livelihood Award Stiftung ist eine gemeinnützige schwedische Stiftung, die bisher 123 Preisträger aus 56 Ländern ausgezeichnet hat. Die Preisverleihung findet im Schwedischen Parlament mit Unterstützung von Parlamentariern aus allen politischen Parteien statt. Die Preise wurden 1980 von Jakob von Uexküll gegründet, um „jene zu ehren und zu unterstützen, die praktische und beispielhafte Antworten auf die dringendsten Herausforderungen unserer Zeit verwirklichen“. Seit dem wird der Preis von privaten Spendern unterhalten. Das Preisgeld beträgt insgesamt zwei Millionen Schwedische Kronen, umgerechnet etwa 220.000 Euro. Die Right Livelihood Awards werden oft als „Alternative Nobelpreise“ beschrieben.
 
Die Preisverleihung im Schwedischen Parlament findet am 7. Dezember 2007 um 18.00 Uhr statt.

 

www.rightlivelihood.org

 

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