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Ärger um bunte Bio-Ostereier

von Redaktion (Kommentare: 0)


Nach jüngsten Vorgaben der EU-Kommission dürfen Bio-Eier nur ungefärbt verkauft werden, doch kürzlich tauchten gefärbte Eier in den Regalen der Bioläden in Ingolstadt und München auf. Die Ostereier stammten aus Nachbarland Österreich. Denn während die deutschen Behörden streng über die Einhaltung der EU-Vorgaben wachen, hat das zuständige Ministerium in Österreich verfügt, eine Übergangsregelung in Kraft zu setzen. Das Bayerische Landesamt für Landwirtschaft verschickte umgehend Bescheide mit Zwangsgeldandrohung, sollten die Eier nicht aus dem Verkehr gezogen werden.

 

Der Erzeugergemeinschaft CW Öko-Ei war der Vertrieb bunter Bio-Eier von den Behörden verboten worden, obwohl das Ministerium zunächst signalisiert hatte, dass die EU-Öko-Verordnung in diesem Fall großzügig ausgelegt werden könne. Um nicht auf zehntausenden bereits eingefärbter Eier sitzen zu bleiben, hat Inhaber Walter Höhne viele davon als konventionelle Eier verkauft. "Allerdings schwebt im Hintergrund immer das Gespenst der Verbrauchertäuschung mit, wenn im Bioladen konventionelle Ostereier verkauft werden", erklärt Höhne. "Auch wenn sie, genau genommen, keine konventionellen Eier sind." Die noch nicht gefärbten "gigantischen Übermengen" hat er zehnliterweise als Vollei eingefroren. Er hofft, wenigstens den Selbstkostenpreis der Bio-Eier zu erwirtschaften. Lesen Sie hier eine Stellungnahme der CW-Öko Ei

 

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