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Frauen von Planet Diversity

von Redaktion (Kommentare: 0)


Der dramatische Verlust der Biodiversität und der ungebremste Klimawandel sind die größten ökologischen Herausforderungen der Menschheit. Es wird immer deutlicher, dass diese globalen Bedrohungen nicht mit denselben Rezepten gemeistert werden können, die sie ausgelöst haben. Ernährung und Landwirtschaft stehen im Zentrum des Problems. Noch mehr Industrialisierung, Monopolisierung, Vereinheitlichung und Globalisierung in Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion ist nicht die Lösung, sondern verschärft die Probleme.

Die meiste Arbeit in diesen Bereichen wird weltweit immer noch von Frauen erledigt. Sie besitzen traditionell das Wissen um das Saatgut und den vielfältigen Nutzen von Pflanzen für Ernährung oder Gesundheit. Trotzdem werden sie häufig vom Zugang zu Produktionsmitteln, wie Land, Eigentum, Technologien und Wissen abgeschnitten. Die Überwindung dieses grundlegenden Unrechts bietet das wohl größte Innovationspotential für nachhaltige ländliche Entwicklung.

Während der Verhandlungen der Konvention zur Biologischen Vielfalt und ihres Cartagena Protokolls zur biologischen Sicherheit im Mai 2008 in Bonn, organisierte ein breites Bündnis von Umwelt- und Entwicklungsorganisationen "Planet Diversity".

Drei Tage diskutierten über 700 TeilnehmerInnen aus 100 Ländern über die Zukunft von Landwirtschaft und Ernährung. Zum Auftakt der offiziellen Verhandlungen demonstrierten 6000 Menschen gegen Gentechnik und Patente auf Leben, für bäuerliche Landwirtschaft und den Erhalt der biologischen Vielfalt. Im Anschluss feierten 15.000 Besucher auf dem Festival der Vielfalt.

Der Film zeigt nicht nur Höhepunkte von Planet Diversity. Vielmehr übermittelt er die Botschaft von Frauen aus allen Kontinenten: „Es gibt Lösungen für die aktuellen Krisen!“ Er gibt Bäuerinnen, Wissenschaftlerinnen, Müttern, Künstlerinnen, Friedens-Aktivistinnen eine Stimme. Er macht deutlich, die Zukunft unserer Umwelt, Landwirtschaft und Ernährung liegt in ihrer biologischen wie kulturellen Vielfalt. Sie lässt sich nicht technisch konservieren, sondern kann nur von uns allen gemeinsam gelebt, genossen, respektiert und fortentwickelt werden. Sie Ist regional, fair und gentechnikfrei!

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