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Chinas Bio-Branche profiliert sich

von Redaktion (Kommentare: 0)


Zum dritten Mal findet die BioFach China vom 27. bis 29. Mai 2009 statt. Die Vorzeichen sind positiv: Bio schickt sich an, in China aus der Marktnische herauszutreten. Das große Interesse an der zweiten BioFach China Ende Mai 2008 war Vorbote dieser Entwicklung. Die Fachmesse präsentiert sich 2009 im neuen modernen Ausstellungsgelände INTEX, Shanghai, in der Hongquiao Development Zone. Am neuen Standort hat auch der deutsche Firmengemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, BMELV, Premiere.

 

Die NürnbergMesse China wertet den German Pavilion als Signal der Marktöffnung für deutsche Bio-Produkte. „Wir rechnen mit einem weiteren Anstieg der Aussteller- und Besucherzahlen für die einzige internationale Fachmesse für zertifizierte Bio-Produkte und Naturwaren in der Volksrepublik China. Der Wunsch nach gesunden Lebensmitteln und vor allem der Ruf nach mehr Sicherheit sind nach dem Desaster um melaminverseuchtes Milchpulver unüberhörbar geworden. Die Regierung reagiert mit entsprechenden Vorgaben für die Landwirtschaft und will den ökologischen Anbau stärker fördern, der Einzelhandel listet verstärkt Bio-Produkte. Wichtige Signale für die chinesische Bio-Branche, die mich außerordentlich freuen“, so Axel Bartkus, Geschäftsführer der NürnbergMesse China.

Die Auslandstochter der NürnbergMesse mit Sitz in Shanghai registriert bereits jetzt eine große Zahl von Anmeldungen: 40 % der Aussteller der BioFach China 2008 sind auf jeden Fall 2009 wieder mit dabei.
Eine Vielzahl der teilnehmenden Unternehmen hat ihre Ausstellungsfläche vergrößert. Jane Jiang, Projektleiterin BioFach China, geht davon aus, dass sich die Attraktivität des neuen Messestandorts in der Shanghai Hongqiao Development Zone positiv auf die Ausstellerzahl auswirken wird. In dem Stadtteil ist eine Reihe von Bio-Unternehmen angesiedelt. Der Gemeinschaftsstand des BMELV sei besonders attraktiv für Firmen, die sich erstmals dem chinesischen Markt vorstellen wollen. Axel Bartkus ist überzeugt: „Neben den Vorteilen für die teilnehmenden Firmen ist der German Pavilion ein deutliches Zeichen, um den Markt für mehr deutsche Bio-Produkte zu öffnen.“

Korrespondierend zu den Entwicklungen im Erzeugungssektor wächst die Konsumentennachfrage auf dem heimischen Markt. Besonders in den Großstädten steigt das Interesse an Bio-Produkten – nicht zuletzt durch die wachsende Sorge um die Lebensmittelsicherheit. Mittlerweile sind zumindest in großen Städten Bio-Lebensmittel ausreichend verfügbar. In Shanghai können sich Verbraucher über lokale Supermärkte oder große Märkte wie Carrefour, Metro und Juisco mit Bio-Ware versorgen. Weitere Möglichkeiten sind Online-Bestellungen, Einkaufsgemeinschaften und die Direktbelieferung durch Bio-Betriebe. Allein in Shanghai und Peking gäbe es rund 400 Einkaufsstätten, die Bio-Produkte anbieten, berichtet BioFach China-Projektleiterin Jane Jiang. Eine große Zahl Konsumenten können und wollen sich die kostspieligeren Bio-Lebensmittel leisten. Alleine in der Mega-City Shanghai leben eine Million Verbraucher, denen ein mittleres Einkommen zur Verfügung steht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Institute of Sociology Chinese Academy of Social Science, CASS. Rund 400.000 Kunden gelten laut der Studie als vermögend.

Die BioFach China findet vom 27. bis 29. Mai 2009 auf dem Messegelände INTEX, Shanghai, statt.

BioFach Globally Termine 2009:

• BioFach und Vivaness, Nürnberg 19.-22. Februar 2009
• BioFach India, Mumbai 29. April-01. Mai 2009
• BioFach China, Shanghai 27.-29. Mai 2009
• BioFach America, Boston: 23.-26. September 2009
• BioFach Japan, Tokio 7.-9. Oktober 2009
• BioFach América Latina/Expo Sustentat, São Paulo: 15.-17. Oktober 2009

28.11.2008

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