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Lidl will weniger Pestizide

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Discounterkette Lidl will zukünftig Obst und Gemüse mit deutlich geringerer Pestizidbelastung in ihren Filialen anbieten. Die Handelskette übt  bereits Druck auf ihre Obst- und Gemüselieferanten aus, die sie zu einer drastischen Verringerung der Pestizidmengen zwingen will. Die Rückstände sollen künftig klar unter den gesetzlich erlaubten Höchstmengen liegen, erklärte Lidl-Chef Klaus Gehrig. Wer gegen die strengen Lidl-internen Vorgaben verstoße, werde zunächst verwarnt, später drohe der Abbruch der Geschäftsbeziehungen.

 

Hintergrund dieser neuen Linie sind vermutlich nicht zuletzt die Proteste der Umweltschutzorganisation Greenpeace, die Lidl die höchsten Pestizid-Werte unter allen Discountern nachgewiesen hatte. Die Veröffentlichung der Greenpeace-Studie im Dezember 2005 hatte sich negativ auf Lidls Umsätze ausgewirkt. Am kürzlich eingeführten Verkauf von ökologisch angebautem Obst und Gemüse sowie an "Transfair"-Produkten will der Discounter auf jeden Fall festzuhalten.

 

Bei Greenpeace sollen sich bereits verärgerte Vertreter südeuropäischer Anbauverbände gemeldet haben, die die Organisation indirekt für den härteren Kurs bei Lidl verantwortlich machen.

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