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3,5 Mio. Euro in Moskauer Bio-Supermarkt investiert

von Redaktion (Kommentare: 0)


Bankmann Nikolaj Zwetkow ist nicht nur der Präsident der Finanzgruppe Uralsib, sondern auch ein großer Fan von Biokost, berichtet die Moskauer Deutsche Zeitung. So sehr, dass er mit seinem privaten Vermögen ein Projekt finanzierte, das sich in Russland erst einmal bewähren muss. Der Ökosupermarkt „Grünwald" in Moskau öffnete vergangenen Herbst seine Pforten (wir berichteten).

 

Ein Ausflug in eine andere, sehr gesunde und sehr teure Welt, so die Autorin des Artikels in der Moskauer Deutschen Zeitung, Diana Püplichhuysen. Es dufte nach Lavendel und neuen Holzmöbeln. Leise Musik entspanne vom Stress und Getöse der Hauptstadt und in den Regalen böte sich dieselbe Erholung noch einmal visuell: frische Bio-Champignons aus Deutschland neben dunkel lila-farbenen Avocados, Weinen aus ökologischem Anbau, Dinkelkeksen und Sojamilch. "Der neue Ökosupermarkt „Grünwald" ist ein Einkaufserlebnis, das es in Moskau bisher so noch nicht gab", so das Resümee.

 

„Es ist ein Pilotprojekt", berichtet Generaldirektor Ewgenij Tostenzow, „der erste Bioladen in ganz Russland". Ein Pilotprojekt, das immerhin 3,5 Millionen Euro gekostet hat. Der Investor ist Uralsib-Chef Nikolaj Zwetkow habe das Projekt sozusagen aus Liebhaberei angestoßen, berichtet Uralsibs Pressesprecher Jaroslaw Gajdow. 40 europäische Zulieferer aus dem Ökobereich beliefern „Grünwald" mit allem, was den Moskowitern noch fehlen könnte. Biokosmetik des französischen Herstellers „Oleanat", Tiefkühlkostprodukte von „Demeter" und vieles mehr. Nur die Eier seien aus Russland, so Choroschew. Nach Auskunft der Organisation „Agrosofia" gibt es in Russland bisher 30 Biohöfe, die nach den Demeter-Kriterien produzieren. Doch erst wenn es in Russland eine gesetzlich geregelte Zertifizierung gibt, werden auch die Einzelhändler zu den russischen Biobauern Vertrauen fassen.

 

Quelle: Moskauer Deutsche Zeitung

 

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