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Die Grüne Bio-Frische auf dem Prüfstand

von Redaktion (Kommentare: 0)


Bei Bioland Bayern startete ein Versuch von Wissenschaftlern des Instituts für Agrartechnik in Potsdam zur Feststellung der Frische von Obst und Gemüse während des Transports. Die auf der Kiste aufgebrachten Etikettensensoren (Bild) sollen Auskunft über die Temperatur geben. Weitere Informationen wie die Herkunft und der Erntetermin könnten in dem derzeit noch scheckkartengroßen Speichermedium ebenfalls integriert werden. Der Preis für die wiederverwendbaren intelligenten Etiketten von derzeit knapp 10 EUR soll noch gesenkt werden. Sinn der Spezialetiketten ist eine Verbesserung der Rückverfolgbarkeit, so dass leichter feststellbar ist, wann beispielsweise die Kühlkette unterbrochen wurde.

"Wir versprechen uns eine Verbesserung der Logistik und die Aufdeckung von Schwachstellen", erläutert Heiko Pohl, der für die Bioland Marktgemeinschaft Bayern mit Sitz in Augsburg das Projekt betreut. "Ziel ist, dass die Produkte vom Anbauer aus der Region auch wirklich frischer sind und besser aussehen, als die Ware von weit weg", ergänzt Pohl.

Die Laufzeit ist von März 2004 bis März 2006. Die ersten Durchläufe fanden im Mai diesen Jahres statt. Das Experiment findet zusammen mit Tegut / Fulda und dem Regionalgroßhändler Ökoring / Mammendorf statt. Auf landwirtschaftlicher Seite sind zehn Bioland- und Demeterbetriebe vor allem in der Region München beteiligt. Pro Kultur und Anbauer würden zwei bis drei Kulturen in Kisten mit den intelligenten Sensoren gepackt, so Pohl. (17.03.05)

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