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10 Jahre Süßwaren mit TransFair-Siegel

von Redaktion (Kommentare: 0)


Auf der internationalen Süßwarenmesse in Köln zogen die Siegelorganisation TRANSFAIR und das Fair Handelshaus gepa positive Bilanz: Auch 2005 gab es gegen den Trend wieder rund 30 Prozent Absatzsteigerung bei fair gehandelten Süßwaren. „Das Bewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher für die Herkunft der Produkte steigt, und die Qualität der Fairtrade-Produkte wird zunehmend wertgeschätzt,“ so Dieter Overath, Geschäftsführer von TRANSFAIR e.V. Über eine Million Produzenten mit ihren Familien in 50 Ländern profitieren vom Fairen Handel mit dem TRANSFAIR-Siegel.

 

Im Jahr 2005 gingen rund 1.200 Tonnen Süßes mit dem TRANSFAIR-Siegel über den Ladentisch, das sind erneut über 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Geschätzte 15 Mio. Euro Umsatz konnten so erzielt werden. Mit seinem breiten Sortiment war das gepa Fair Handelshaus erneut Marktführer bei bio und fair gehandelten Schokoladenprodukten.

Positive Bilanz nach 10 Jahren: Rund 8000 Tonnen Süßwaren mit TRANSFAIR-Siegel wurden in den vergangenen 10 Jahren verkauft. Über 50 zertifizierte Produzentengruppen profitieren seither im Bereich Süßwaren vom Fairen Handel, von garantierten Mindestpreisen über Weltmarktniveau und den Aufschlägen für Bio-Qualität. Zusätzlich zu den dadurch erzielten Mehrerlösen haben sie seit 1996 rund 1 Million Euro an Fairtrade-Prämien zur Umsetzung von Projekten für eine nachhaltige Entwicklung erhalten.

 

Der Bio-Anteil an den TRANSFAIR-gesiegelten Süßwaren steigt stetig an. Über 70 % der Kakaoprodukte und 14 % des Honigs sind bereits aus kontrolliert ökologischem Anbau. 2006 wird sich der Bio-Anteil weiter erhöhen, so wird z.B. das Unternehmen Fürsten-Reform seinen fair gehandelten Honig unter der Marke Biophar im Frühjahr 2006 auf Bio-Qualität umstellen. Grundsätzlich werden alle Fairtrade-Produkte ohne gentechnisch veränderte Zutaten hergestellt.

 

Mit kreativen Innovationen hat das Fair Handelshaus gepa 2005 den Trend zu mehr Genuss, Qualität und Bio fortgesetzt. Auch traditionelle Produkte wie Tafelschokoladen werden weiterhin stark nachgefragt „Auffallend hoch sind hier die Umsatzzuwächse in der Vertriebsschiene „Lebensmitteleinzelhandel, Bio- und Naturkosthandel“ mit einem Umsatzplus von 40,5 Prozent“, so gepa-Geschäftsführer Thomas Speck. Bei Süßwaren insgesamt konnte die gepa 2005 rund 23 Prozent mehr umsetzen.


Die vollständige Umstellung aller Produkte der österreichischen Edel-Schokoladenmanufaktur Zotter auf Fairtrade und die Einlistung von Kakao der Firma Käfer bei REWE haben 2005 ebenfalls für Wachstum im fairen Schokoladenhandel gesorgt.

 

www.transfair.org
www.gepa.de
www.bodeta.de
www.zotter.at

www.fairtrade.net

 

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