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Polen: Supermarktgruppe forciert Bio-Umsatz

von Redaktion (Kommentare: 0)


Wie die taz berichtet, fallen wegen eines Pestizidskandals immer mehr große Bio-Eierproduzenten aus, weil sie ihre Eier vorläufig nicht mit dem Biosiegel vermarkten dürfen. Seit Mittwoch dürfen 18 Öko-Legehennenbetriebe in Niedersachsen mit durchschnittlich 12.000 bis 15.000 Tieren ihre Tagesproduktion von insgesamt 250.000 Eiern nicht mehr bio vermarkten, sagte eine Sprecherin des Landesamtes für Verbraucherschutz in Oldenburg am Donnerstag der taz.

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft BÖLW bestätigte der taz, dass dies am Markt bemerkbar sein wird, da sich diese Menge nicht kurzfristig kompensieren lasse. Auch Alnatura bestätigte Engpässe. Laut taz sind derzeit 17 % der Bio-Legehennen gesperrt. Die Fürstenhof Gruppe hält nach eigenen Angaben etwa 10 % der deutschen Bio-Legehennen. Dazu kommen die jetzt in Niedersachsen gesperrten Eier-Erzeuger. 

Auslöser für den Futtermittelskandal und die Sperrung war der Fund von über 200 Tonnen pestizidverseuchtem Futter in Mecklenburg-Vorpommern (wir berichteten). Insgesamt soll es sich um 3500 t belasteten Sonnenblumenpresskuchen handeln.  Am Freitag würden erste Laborergebnisse erwartet, schreibt die taz, dann werde darüber entschieden, wie lange die Vermarktungsverbote gelten sollen. „Eine Gesundheitsgefährdung der Verbraucher ist nach jetzigem Kenntnisstand auszuschließen“, heißt es von den Behörden.

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