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NaturaSi-Ableger in Spanien

von Redaktion (Kommentare: 0)


Ein Vierteljahrhundert Luxemburger Bio-Vermarktungsinitiativen BIOG - Naturata - Oikopolis. Dieses Jubiläum feierte kürzlich die aus der Luxemburger Biobauern-Genossenschaft BIOG hervorgegangene Oikopolis-Gruppe zusammen mit dem ebenfalls gerade 25 Jahre alt gewordenen Biowaren-Einzelhändler Naturata Luxembourg. Ein festlicher Abend im Kulturzentrum Mamer setzte den offiziellen Schlusspunkt hinter ein an Höhepunkten reiches Jubiläumsjahr der Oikopolis-Gruppe. Neben BIOG und Naturata Luxembourg zählen dazu der Großhändler Biogros und die zentrale Dienstleisterin OEKimmO. (Bild v.l.n.r.: Marc Emering, Claude Turmes, Fernand Etgen, Carole Dieschbourg, Ueli Hurter, Änder Schanck, Roland Majerus, Tom Kass)
 

Doch Oikopolis ist nicht nur die Muttergesellschaft der genannten Aktiengesellschaften, sondern als Kapitalgesellschaft auch eine Beteiligungsgesellschaft, die auch andere Betriebe ähnlicher Ausrichtung unterstützt.

Im marktkonformen Einzelhandel absolut unüblich sind z.B. die von Oikopolis etablierten Marktgespräche, bei denen vom Biobauern über Verarbeiter und Zwischenhandel bis zum Supermarkt- und Verbrauchervertreter alle Glieder der Wertschöpfungskette zusammenkommen, um geneinsam über Produktmengen und Preisgestaltung zu beraten. Dass diese Rundtisch-Kommunikation das Verständnis für die Situation der anderen (Mit-)Glieder in der gemeinsamen Wertschöpfungskette fördert, ist offensichtlich. Der Preisdruck auf die bäuerlichen Erzeuger konnte bereits spürbar gemildert werden.
 

Solche Erfolge freuen nicht nur die Vertreter der Oikopolis-Gruppe, auf deren Initiative die „Marktgespräche“ zurückgehen, sondern auch externe Beobachter. Dies wurde auch bei der Festveranstaltung zum 25. Jahrestag deutlich.


Vor allem Gastredner Ueli Hurter, selbst Biolandwirt, Co-Leiter der Landwirtschaftlichen Sektion der Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum in Dornach/Schweiz und Unternehmensberater, würdigte die Oikopolis-Kultur partnerschaftlichen Wirtschaftens. Die Oikopolis-Gruppe bezeichnete er dabei als regelrechten „Leuchtturm“ im Meer der Wirtschaftsformen und -theorien.
 

Umweltministerin Carole Dieschbourg stellte ihre Würdigung unter das Zitat „Wer Utopie sät, kann Realität ernten“ und betonte, die vormalige Vision von landwirtschaftlicher Kultur sei, wie die stetig wachsenden Zahlen der Oikopolis-Biovermarktungsinitiativen belegten, „in der Mitte der Gesellschaft“ angekommen. Dennoch oder gerade deswegen bedürfe diese „zukunftsorientierte Form der Landwirtschaft“ weiterer Unterstützung.
 

Landwirtschafts-, Weinbau- und Verbraucherschutzminister Fernand Etagen betonte anschließend, Ressourcenschonung und Erhalt der Biodiversität durch die ökologische Landwirtschaft seien mitentscheidend dafür, umstellungswillige Landwirte auch gesetzlich zu fördern - umso mehr, als kleinere Betriebe die im globalisierten Wettbewerb sonst kaum Überlebenschancen hätten.
 

Über „Klein“ und „Groß“ hatte bereits Biobauern-Präsident Marc Emering gesprochen und dabei seinerseits in die Zukunft geblickt. „Auch wir wollen groß werden“, bekräftigte er im Namen der Luxemburger Bio-Landwirtschaft, „und das heißt: wir können ein Land ernähren!“


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