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von Redaktion (Kommentare: 0)


Angesichts aktueller Pestizid-Funde im Importfutter agrarindustrieller Bio-Großstrukturen fordert der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) von Politik und Bioverbänden energische Schritte gegen das weitere Vordringen von „Agrarindustrie-Bio“ auf Kosten von „Bauernhof- und Regional-Bio“. Wiederkehrende Meldungen über Schadstoffe, Pestizide und Falschdeklarationen bei unkontrollierbaren Warenströmen von Import-Futterkomponenten schadeten der Akzeptanz der Biobauern, dies gelte auch für die die Skandale mit zu hohen Tierzahlen in Geflügel-Großställen, fehlenden Auslaufflächen oder ineffektiven Kontrollstellen.
 

AbL-Agrarindustrie-Experte Eckehard Niemann (Bild links) kritisierte in diesem Zusammenhang auch die Zustimmung großer Bio-Institutionen und Landesbehörden zu einer geplanten „Bio-Großbrüterei“, in der weiterhin männliche Legehennen-Küken getötet würden und die – unter massiver Beteiligung von Geflügelkonzernen - gegenüber den Bio-Geflügelhaltern den Charakter einer quasi-monopolistischen Agrarindustrie-Schaltstelle bekommen könnte. Dies torpediere die beispielhaften Bemühungen von Biobauern und Bio-Regionalhandel, über höhere Bioeier-Preise im Rahmen von „Bruderhahn-Projekten“ die Mast der männlichen Legehennen-Küken zu ermöglichen.
 

Die laufende Diskussion über eine neue EU-Öko-Verordnung, so die AbL, müsse jetzt offensiv dafür genutzt werden, eine vorbildliche und wirksam kontrollierte Bio-Tierhaltung mit deutlich verringerten Bestands-Obergrenzen und mit betrieblicher oder regionaler Futtergrundlage zu verankern. Diese Strategie könne gerade Bioverbänden mit bäuerlicher Grundausrichtung wie „Demeter“ und „Bioland“ eine Chance eröffnen. 
          
Kontakt:
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft – AbL
Landesverband Niedersachsen/Bremen e.V. -
Pressesprecher: Eckehard Niemann
Tel. 0151-11201634, E-Mail


 

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