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Budapest: Bio-Supermarkt im Einkaufszentrum

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Bundesanstalt für Lebensmittel und Ernährung veröffentlicht die über das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) finanzierte und von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) durchgeführte Marktstudie Strukturdaten im ökologischen Landbau in Deutschland 2013. Die Verkaufserlöse der Bio-Landwirte sind laut dieser Studie 2013 um 3 % auf 1,59 Milliarden Euro gestiegen, die Verkaufserlöse der konventionellen Landwirtschaft sind hingegen im selben Zeitraum um 1,3 % zurückgegangen.
 

Die gestiegenen Verkaufserlöse der Bio-Landwirte gingen insbesondere auf das Konto der tierischen Produkte. Die Kartoffelbauern erzielten bei kleiner Nettoernte deutlich höhere Preise als zuvor und konnten die Verkaufserlöse um mehr als ein Drittel erhöhen. Bei Obst und vielen Gemüsearten konnten nach dem kalten Frühjahr 2013 nur kleinere Mengen geerntet werden, ohne dass die Preise in gleichem Maße gestiegen wären.

Die Bio-Landwirte erlösten 2013 pro Hektar 1.482 Euro (2012: 1.495 Euro). Pro Betriebe waren es im Schnitt 67.560 Euro, ein Plus von 400 Euro zu 2012. Im konventionellen Landbau erlösten die Landwirte 2013 im Durchschnitt fast doppelt so viel: 2.684 Euro pro Hektar und 157.298 Euro pro Betrieb. Das liegt vor allem an der unterschiedlichen Produktionsstruktur: nur 43 % Ackerland im Ökolandbau und 71 % Ackerland im konventionellen Anbau. Die 53 % Grünland im Öko-Landbau sind relativ extensiv genutzt. Die vollständige Studie ist hier verfügbar.
 

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