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Krönender Abschluss des Right2Know-Marsches vor dem Weißen Haus

von Redaktion (Kommentare: 0)


Am Ziel: Der 16-tägige Right2Know March respektive Genfrei Gehen endete erfolgreich am Welternährungstag vor dem Weißen Haus in Washington D.C. Der Abschlusstag brachte noch einmal viel Aufmerksamkeit. Während des mehr als zweistündigen Marsches durch die Hauptstadt wurden noch Hunderte von Flyern, T-Shirts und Bio-Snacks an die Passanten verteilt. Eine Polizei-Eskorte begleitete die Right2Know Marcher zum Weißen Haus. Gegen Mittag wurden Joseph Wilhelm und seine Mitläufer dort begeistert empfangen. Ein Riesenbanner (Bild) mit der Forderung an Präsident Obama „Label GMO-Food“ wurde ausgerollt. Bei guter Musik und den Botschaften einer ganzen Reihe berühmter Sprecher versammelten sich die Menschen im Lafayette-Park.
Die Trägerin des alternativen Nobelpreises Vandana Shiva (Bild) hatte es sich trotz angeschlagener Gesundheit nicht nehmen lassen, bei der Veranstaltung dabei zu sein. Sie erinnerte die US-Regierung daran, dass die Menschen ein Recht auf gesunde Nahrung haben. Der Moment sei historisch, weil immer mehr Menschen den Betrug des Monsanto-Systems erkennen würden. Die Liste an bekannten Rednern war lang, auf Vandana Shiva folgten weitere bekannte Persönlichkeiten, wie Theresa Marquez und George Siemon von Organic Valley, der größten Bio-Molkerei-Genossenschaft der USA, TV-Moderatorin Sara Snow, der bekanntesten Verfechterin des „Green Lifestyle“ in den USA. „Durch die Gentechnik werden wir alle zu Teilnehmern eines riesigen Experiments“, so Sara Snow. Sie plädierte für weitere gemeinsame Aktionen, um endlich eine Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln zu erreichen.



Joseph Wilhelm (Bild) sagte in seiner Rede: „Gentechnik hat keinen Platz hier auf unserem Planeten. Wir können auf Mutter Erde vertrauen, sie hat die besten Rezepte.“ Zum Weißen Haus gerichtet rief er aus: „No to GMO – yes we can!“ Er forderte Präsident Obama auf, sein Versprechen bezüglich GMO einzulösen. Michael Funk, Inhaber des größten Naturkost-Distributors in den USA, brachte seine beiden Kinder mit auf die Bühne und erklärte: „Meine Kinder sind einer der wichtigsten Gründe für mich, warum ich gegen Gentechnik bin." Viele forderten die Zuhörer auf, aktiv zu werden: „Erzählen Sie es Ihrer Familie, Ihren Freunden und Nachbarn oder schreiben Sie an Ihren Abgeordneten."

Das kanadische Ehepaar Louise und Percy Schmeiser gehörte ebenfalls zu den Sprechern, die eindrucksvoll bewiesen, dass die Anti-Gentechnik-Bewegung international ist und diese Technologie keine Zukunft hat. Das Ehepaar wurde durch die Anklage seitens Monsanto wegen angeblicher Patentverletzung bekannt und erhielt wie Vandana Shiva den alternativen Nobelpreis. Die beiden 80-Jährigen tragen seit Jahren zur Aufklärung über die Machenschaften der Gentechnik-Firmen, allen voran Monsanto, bei.

IFOAM-Präsidentin Katherine DiMatteo und andere Vertreter der Bio-Branche sind sich einig, dass das Ende des Marsches der Beginn weiterer gemeinsamer Bemühungen für eine gentechnikfreie Zukunft ist. Im ersten Schritt ist es wichtig, die Kennzeichnung von GMO-Lebensmitteln zu erreichen. Die Online-Unterschriften-Kampagne Just Label it  läuft, eine Petition an die Lebensmittelbehörde ist bereits abgeschickt, weitere Aktionen laufen oder sind in Planung. Ziel ist es, der Regierung eine glaubwürdige Anzahl von Menschen zu präsentieren, die hinter der Aktion zur Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel stehen. Der Anfang ist mit dem sechzehntägigen Right2Know Marsch gemacht.

Erleben Sie den Right2Know Marsch mit -

Videos unter:

www.genfrei-gehen.de

www.right2knowmarch.org


Sehen Sie hier ein Interview mit Joseph Wilhelm:



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