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MHD ergänzen: Oft länger gut

von Redaktion (Kommentare: 0)


Oh, morgen schon schlecht: MHD aus Kundensicht © Bodnar Taras / schutterstock

Einige Lebensmittelhersteller ergänzen das verpflichtende Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) mit dem Schriftzug „Oft länger gut“. Auch Bio-Betriebe machen mit und engagieren sich so gegen Lebensmittel im Müll.

Viele Verbraucher glauben immer noch, dass Lebensmittel ungenießbar seien, sobald das MHD überschritten ist. Und werfen das Essen in die Tonne. Um dem Irrtum etwas entgegenzusetzen, hat die Initiative To Good To Go den Hinweis "Oft länger gut" entwickelt und einige Hersteller und Händler motiviert, diesen zu verwenden. Unter den ersten 25 Unternehmen, die am 5. November als Unterstützer der Idee an den Start gingen, sind einige Bio-Betriebe: Alnatura, Andechser Molkerei Scheitz, Bio Company, Bio Planète, Dennree, Followfood und LemonAid. Aus dem LEH beteiligen sich dm-Bio und Tegut, aber auch Lidl, Penny, Danone und Unilever.

Weitere Hersteller gesucht

An den Start ging „Oft länger gut“ mit einem Video, in dem TV-Koch Christian Rach erklärt, wie man erkennen kann, ob Lebensmittel noch gut sind. Sein Tipp: “Vertraut Euren Sinnen!“ Schauen, riechen, schmecken – und dann genießen ist das Motto. Laure Berment, Geschäftsführerin von Too Good To Go Deutschland will möglichst viele Unternehen zum Mitmachen bewegen:„Unsere bisherigen Partner werden in ihrer Vorreiterrolle weitere Unternehmen inspirieren, mit diesem einfachen Schritt konkreten Impact zu schaffen“, sagte sie bei der Vorstellung von „Oft länger gut“.

„Mit der neuen MHD-Kampagne wollen wir für einen behutsamen Umgang mit den Ressourcen der Erde und die gesamte Wertschöpfungskette sensibilisieren“, begründete Bio Copany Geschäftsführer Georg Kaiser das Engagement seines Unternehmens. Denn hinter jedem Produkt stehe ein Produzent, ein Bauer, Materialeinsatz und viel harte Arbeit.

Zur Kampagne „Oft länger gut“

 

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