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Kommission für Abgabe auf tierische Lebensmittel

von Redaktion (Kommentare: 1)


Ein von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner eingesetztes Expertengremium hat Empfehlungen für einen Umbau der Tierhaltung vorgelegt. Der Knaller darin: Eine Abgabe auf tierische Lebensmittel, um den Umbau finanzieren zu können. Die Ministerin hält sich bedeckt.

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Kommentar von Edgar K. Rieflin |

Die Regierenden überschlagen sich gerade mit Äußerungen zu Billigpreisen und Fleischkonsum. Doch die Vorschläge Richtung Verbot von Billig und Flesichsteuer sind weder durchdacht, noch sind sie durchführbar. Sie sind nichts anderes als Populismus und Nasensalbe für das schlichte Volk.
Würde es nicht mehr sinn ergeben, die durch intensive Tierhaltung, durch umweltschädliche Produktion billiger Lebensmittel entstehenden Kosten direkt an das Produkt zu binden?
Dann würden sich die Preise ohnehin anpassen und das Übel wäre an der Wurzel gepackt.
Weiter würde eine allgemeine Fleischsteuer auch die Menschen betreffen, die aus freien Stücken schon Tierwohl gerecht oder Bio einkaufen, doppelt bestraft, weil sie a. schon reale Preise bezahlen und b. die vorgeschlagenen Subventionen für mehr Tierschutz trotzdem mittragen müssen. Die Guten werden zusätzlich bestraft und die Bösen erhalten den Zuschuss.

Eine andere Möglichkeit stellt die Bindung der Subventionen an die Art der Landwirtschaft und die Form der Tierhaltung. Ein Betrieb mit flächengebundener Tierhaltung und Stroh im Stall, erhält mehr Subvention als ein Betrieb der dies Forderungen nicht erfüllt.

Mir scheint, dass die Politik Angst vor einem eventuellen sozialen Unfrieden hat wenn Lebensmittel den realen Preis kosten und somit Wählerstimmen verloren gehen könnten.

Edgar K. Rieflin


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