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Vivaness 2016: Interview mit Dr. Auma Obama

von Redaktion (Kommentare: 0)


Dr. Auma Obama

Bio-Rohstoffe, nachhaltiges Sourcing und ökologisches Wirtschaften sind Kernthemen der Bio- und Naturkosmetik-Branche. 
Die Halbschwester des US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama, Dr. Auma Obama, wird zur offiziellen Eröffnung von BioFach und Vivaness, am 10. Februar 2016 ab 13:30, die Keynote halten. Sie engagiert sich seit langem für ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. Die Vivaness sprach vorab mit Dr. Auma Obama über ihr persönliches Engagement und ihre Kernbotschaft.

VIVANESS: Frau Dr. Obama, bei verschiedensten Hilfsorganisationen haben Sie sich im Laufe Ihrer Vita besonders für Kinder und Jugendliche eingesetzt, sind mit einer eigenen Stiftung, der Sauti Kuu Foundation, erfolgreich und kämpfen für mehr Nachhaltigkeit. 
Wie würden Sie selbst ihre zentralen Anliegen beschreiben?

Der Schwerpunkt bei Sauti Kuu ist Eigenverantwortung. Wir zeigen Kindern und Jugendlichen, dass sie ihr Leben in die eigene Hand nehmen können. Die jungen Menschen sollen verstehen, dass sie ihr Schicksal selbst gestalten müssen. Sie lernen ihr Potenzial zu erkennen, werden im Charakter und ihrer Persönlichkeit aufgebaut, damit sie selbstbewusst Teil an Entscheidungen haben können, die ihr Leben bestimmen. Es geht darum die Opferrolle abzulegen, in der sich viele sehen.

Wieso sind eine ökologische Wirtschaftsweise und nachhaltiges Rohstoffsourcing wichtig für zukünftige Generationen?

Beides ist gesund und wichtig für Mensch und Boden. Der Boden bleibt länger fruchtbar und die Menschen ernähren sich gesünder. So können wir eine lebendige Umwelt für zukünftige Generationen sichern.

Welche Vorteile hat der Öko-Landbau für benachteiligte Regionen dieser Erde und bezüglich sozialer Nachhaltigkeit?

Der Öko-Landbau ist die günstigste Wirtschaftsweise in benachteiligten Regionen. In der Regel handelt es sich dort um Kleinbauerfamilien, die Landwirtschaft betreiben. Sie können sich kein teures Düngemittel oder genmanipuliertes Saatgut leisten. Sie sind deshalb – und zum Glück – darauf angewiesen auf ursprüngliche Art und Weise ihre Felder zu bewirtschaften. Von dem Erlös daraus können sie ein Teil des Saatguts zurücklegen, das so nie ausgeht, und sorgen immer für die nächste Saison vor. Um soziale Nachhaltigkeit zu gewährleisten, gilt es ihnen zu helfen, durch den Gebrauch von Kompost  und  generell besseres Know-how ihre Erträge und Erlöse zu erhöhen.

Welche Botschaft haben Sie an die Bio- und Naturkosmetik-Branche, wenn Sie diese im Februar zu BioFach und Vivaness 2016 in Nürnberg treffen?

Ich freue mich auf den Tag, an dem Bio- und Naturkosmetik zum Alltag für alle wird.

Sie sind Ehrengast auf dem 10. Geburtstag der Vivaness, Internationale Fachmesse für Naturkosmetik. Welche Beziehung haben Sie persönlich zum Naturkosmetik-Sektor und seinen Werten?

Wenn ich Kosmetik benutze, bevorzuge ich Naturkosmetik. Ich schlafe ruhiger, wenn ich weiß, dass ich meine Haut und meinen Körper keinen synthetischen Chemikalien aussetze.


Eine Vita sowie weitere Informationen zu Dr. Auma Obama finden Sie unter: www.aumaobama.de


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