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Halbzeit: 450 Küchen mit Bio-Zertifikat

Die Großverbraucher-Initiative "1000 Küchen mit Bio-Zertifikat" erreicht ihr erstes Etappenziel: 450 Großküchen und Gastronomiebetriebe setzen seit Einführung der Bio-Kontrollpflicht Anfang 2003 auf ein Bio-Angebot mit Zertifikat. Das ergab eine aktuelle Umfrage des ÖGS unter den derzeit 22 staatlich zugelassenen Öko-Kontrollstellen. .

Agro-Gentechnik gefährdet innovativen Wachstumsmarkt

Die Ergebnisse des Erprobungsanbaus von gentechnisch verändertem Mais, die Ende November 2004 auf einer Pressekonferenz von Innoplante vorgestellt wurfen, zeigen nicht, dass Koexistenz möglich ist. .

Bio-Eier Anteil bei acht Prozent

Seit Januar 2004 müssen Eier mit einem Herkunftsstempel versehen werden. An dieser Ware hatten Bio-Eier in den ersten drei Quartalen dieses Jahres einen Anteil von acht Prozent. Die bedeutendsten Absatzregionen von Bio-Eiern liegen in Westdeutschland.

Bündelung der Ressourcen zur Stärkung der Forschung für den Ökologischen Landbau

"CORE Organic" ist eine neue europäische Initiative, die die Forschung zum Ökologischen Landbau durch eine Steigerung der Qualität sowie durch eine optimale Ausnutzung verfügbarer Ressourcen nachhaltig verbessern soll. Die von der EU-Kommission unterstützte Initiative wird von elf europäischen Ländern getragen. .

Partnerkonzept für Bio-Auftritt in der Großmarkthalle

Auf Initiative des Umweltforums Rhein-Main entstand im Sommer 2003 die Idee, im neuen Frankfurter Frischezentrum ein Bio-Segment zu integrieren. Um ihre Marktchancen in der neuen Großmarkthalle besser einschätzen zu können, führten drei Bio-Anbieter vor einem Jahr in der alten Frankfurter Großmarkthalle einen - mietfreien - Probelauf mit einem breiten Bio-Sortiment durch. Seit Juni 2004 betreibt nun eine Kooperation von sechs regionalen Anbietern einen Stand in der Spezialitätenhalle des Frischezentrums.

Erste Afrikanerin erhält Friedensnobelpreis

"Es kostete mich viele Tage und Nächte, meine Mitmenschen davon zu überzeugen, dass Frauen ihre Umwelt ohne viel Technologie oder finanzielle Ressourcen verbessern können", sagte Wangari Maathai, die als erste Afrikanerin den Friedens-Nobelpreis erhält. Dieser wird damit auch erstmals zweimal hintereinander einer Frau verliehen. In seiner Ehrung vom 8.

Spendenfonds für artgemäße Tierzucht gegründet

Tierschutzverbände und Stiftungen haben gemeinsam den Tierzuchtfonds gegründet. Aus diesem Spendenfonds werden wissenschaftliche und praktische Projekte gefördert, die sich für artgemäße Tierzucht einsetzen. .

IFOAM-Gipfeltreffen 2004

Die Internationale Vereinigung biologischer Landbaubewegungen IFOAM blickt auf ein erfolgreiches Treffen in Bonn zurück. Im Mittelpunkt stand die Weiterentwicklung des internationalen Bio-Marktes. 80 Teilnehmer (Bild/IFOAM) aus 50 Ländern, die die weltweite Führung der IFOAM repräsentierten, kamen zusammen, um die künftigen Zielsetzungen der IFOAM zu diskutieren und Strategien für die Weiterentwicklung des Bio-Marktes zu entwerfen.

Negativwerbung für Bio-Espresso - Stiftung Warentest

Im Testheft Dezember 2004 wurden 30 Espressokaffees untersucht. Geprüft wurde Kaffee aus ganzer Bohne, gemahlener Espresso, Pads und Instantprodukte. Für Letztere vergaben die Prüfer kein Qualitätsurteil, da sie durchweg als "nicht espressotypisch" bewertet wurden.

Schweizer LEH setzt bei Bio auf Regionalität

Seit dem Frühjahr 2004 gibt es bei der Migros die Produktlinie "Aus der Region - Für die Region" und die Marke "Heidi" mit Produkten aus Berggebieten. Mitbewerber Coop zieht jetzt nach: Unter der Bezeichnung "Regionale Bio-Spezialitäten" platziert die Lebensmittelkette derzeit gut 30 Lebensmittel im Regal, die eine klare regionale Herkunft zeigen. Anders als die "Heidi"-Produkte bei der Migros, die teilweise weite Transporte aus der Bergregion bis zur Verarbeitung hinter sich haben, sollen regionale Bio-Spezialitäten dezentral hergestellt werden.

Kochmarathon bei Biolüske hilft Stiftung Kinder in Not

13.600 Euro spendeten die Gäste des Kochmarathons bei Biolüske in Berlin-Lichterfelde für die RTL-Stiftung "Kinder in Not". Damit es eine Runde Summe wird, runden die Organisatoren Gaggenau, Biolüske und die Jungen Wilden auf 15.

Tegut brüskiert Bio-Kunden

"Ich finde es lästig und unpraktisch, dass ich bei Obst und Gemüse nicht mehr das gesamte Bio-Sortiment an einem Platz finde," so die Tegut-Stammkundin Christel Hainer. "Weil die Anordnung sehr viel unübersichtlicher geworden ist, dauert es viel länger, bis ich meine Einkäufe bei Tegut getätigt habe," ärgert sich Gerhard Herchenröder über die Auflösung der Blockplatzierung. "Man muss länger suchen und greift schon mal daneben," ist nicht nur seine Erfahrung.

Rinklin und Willmann neue Gesellschafter bei den Regionalen

Zum Januar 2005 werden die Naturkostgroßhändler Rinklin und Handelskontor Willmann neue Gesellschafter bei den Regionalen. Der Zusammenschluss von nunmehr 13 Bio-Großhändlern bietet die gemeinsamen Werbeaktionen ECHT BIO und "Regional ist 1. Wahl" für den Naturkost-Einzelhandel an.

Klasse statt Masse - Bio-Kaffeespezialitäten

"Nie wurde auf der Welt so viel Kaffee getrunken wie heute, aber nie verdienten die Bauern daran so wenig", hieß es kürzlich in der taz. Kaffee ist und bleibt vor Bier Deutschlands beliebtestes Getränk. 2003 wurden in Deutschland 532.

Ökotest im Dezember 2004

Parfums kamen bei Ökotest nicht gut weg. Zwei Drittel der untersuchten Düfte enthielten derart viele Schadstoffe, dass sie nur mit "mangelhaft" oder "ungenügend" beurteilt werden konnten. Nur eines von 33 Produkten kam auf ein "sehr gut": Indiéne by Dupetit EdT.

Pestizid-Monitoring für Obst und Gemüse aus ökologischem Anbau

Bei 92,1 Prozent aller Proben von Obst und Gemüse aus ökologischem Anbau lassen sich keinerlei Pestizide oder lediglich Spuren im Bereich der Nachweisgrenze feststellen. Diese hervorragende Bilanz kurz vor Abschluss des bundesweiten Projekts "Monitoring-System für Obst und Gemüse im Naturkostfachhandel" präsentierte im November 2004 der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) Herstellung und Handel e.V.

RFID - Zukunftstechnologie auch in der Naturkostbranche?

Radio Frequency Identification (Funkfrequenzidentifizierung) ist eine Methode, um Daten berührungslos und ohne Sichtkontakt lesen und speichern zu können. Die Daten werden auf so genannten RFID-tags (Etiketten) gespeichert und über elektromagnetische Wellen gelesen. Die Entfernung, über die ein tag ausgelesen werden kann, schwankt zwischen wenigen Zentimetern und max.

Internationale Konferenz zu abbaubarem Plastik in Frankfurt: Bioplastics 2004

Die IBAW, der Industrieverband für Biokunststoffe und biologisch abbaubare Werkstoffe, organisiert gemeinsam mit der Zeitschrift European Plastics News die Konferenz Bioplastics 2004. Die wichtigste Veranstaltung der europäischen Bioplastikbranche findet am 8. und 9.

Bio-Obst weiter stark nachgefragt

Der Öko-Obstbau Norddeutschland Versuchs- und Beratungsring (ÖON) wächst weiter. 1997 von 25 ökologisch wirtschaftenden Obstbauern gegründet, hat der Verein mittlerweile 50 Mitgliedsbetriebe. Bei einer Fachtagung im Obstbauversuchs- und Beratungszentrum (OVB) in Jork-Moorende war unter anderem die Gründung einer Erzeugerorganisation im Gespräch, um die Vermarktung zu verbessern und die wachsende Nachfrage nach Altländer Öko-Äpfeln zu bedienen.

Mehr Ökolandwirtschaft in der erweiterten EU

Durch die EU-Osterweiterung nahm auch die Biofläche in der EU zu. Die Ökolandwirtschaft hat in den neuen EU-Ländern allerdings sehr unterschiedliche Bedeutung - ähnlich wie in den alten EU-Ländern. Während Österreich, die Schweiz und Schweden bereits zwischen 10 und 12 Prozent Ökobauern haben, sind es in Italien und Finnland zwischen sieben und acht Prozent und in Deutschland 4,4 Prozent.

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Kommentare

20.09.2019 11:26 Rolltreppenforellensaft

Nachdem man ihren Artikel gelesen hat, bekommt man das Gefühl, der Konsum von Avocados sei selbst mit Bioprodukten nicht mit dem Gewissen vereinbar. (...)

19.09.2019 19:51 mirfi

Der Artikel zeigt auf, dass Bio - Avocados in vielen Aspekten nicht besser sind als konventionelle. Avocados haben weiterhin einen enorm hohen Wasserverbrauch und werden vor allem in Mexiko geernet um dann nach Europa und in die USA exportiert zu werden. Dies bedeutet ein langer Transportweg, (...)

19.09.2019 19:39 B. Bültena

Danke für diesen hilfreichen und interessanten Artikel. Ich fand es echt überraschend zu hören, wie schädlich die konventionelle Avocado angebaut wird. Jedoch muss ich mich der Aussage von T. Grose, dass es schwer zu kontrollieren ist, (...)

16.09.2019 17:11 Volker Hummel

Definitiv der richtige Ansatz.
Denn ein Feinschmecker achtet oftmals nicht auf die (Bio-)Herkunft, sondern auf beste Qualität und Beratung. Das hat der Fachhandel definitiv zu bieten.
Wer zudem eine gute Weinabteilung führt, zieht kaufkräftige Kunden an. (...)