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Negativwerbung für Bio-Espresso - Stiftung Warentest

Im Testheft Dezember 2004 wurden 30 Espressokaffees untersucht. Geprüft wurde Kaffee aus ganzer Bohne, gemahlener Espresso, Pads und Instantprodukte. Für Letztere vergaben die Prüfer kein Qualitätsurteil, da sie durchweg als "nicht espressotypisch" bewertet wurden.

Schweizer LEH setzt bei Bio auf Regionalität

Seit dem Frühjahr 2004 gibt es bei der Migros die Produktlinie "Aus der Region - Für die Region" und die Marke "Heidi" mit Produkten aus Berggebieten. Mitbewerber Coop zieht jetzt nach: Unter der Bezeichnung "Regionale Bio-Spezialitäten" platziert die Lebensmittelkette derzeit gut 30 Lebensmittel im Regal, die eine klare regionale Herkunft zeigen. Anders als die "Heidi"-Produkte bei der Migros, die teilweise weite Transporte aus der Bergregion bis zur Verarbeitung hinter sich haben, sollen regionale Bio-Spezialitäten dezentral hergestellt werden.

Kochmarathon bei Biolüske hilft Stiftung Kinder in Not

13.600 Euro spendeten die Gäste des Kochmarathons bei Biolüske in Berlin-Lichterfelde für die RTL-Stiftung "Kinder in Not". Damit es eine Runde Summe wird, runden die Organisatoren Gaggenau, Biolüske und die Jungen Wilden auf 15.

Tegut brüskiert Bio-Kunden

"Ich finde es lästig und unpraktisch, dass ich bei Obst und Gemüse nicht mehr das gesamte Bio-Sortiment an einem Platz finde," so die Tegut-Stammkundin Christel Hainer. "Weil die Anordnung sehr viel unübersichtlicher geworden ist, dauert es viel länger, bis ich meine Einkäufe bei Tegut getätigt habe," ärgert sich Gerhard Herchenröder über die Auflösung der Blockplatzierung. "Man muss länger suchen und greift schon mal daneben," ist nicht nur seine Erfahrung.

Rinklin und Willmann neue Gesellschafter bei den Regionalen

Zum Januar 2005 werden die Naturkostgroßhändler Rinklin und Handelskontor Willmann neue Gesellschafter bei den Regionalen. Der Zusammenschluss von nunmehr 13 Bio-Großhändlern bietet die gemeinsamen Werbeaktionen ECHT BIO und "Regional ist 1. Wahl" für den Naturkost-Einzelhandel an.

Klasse statt Masse - Bio-Kaffeespezialitäten

"Nie wurde auf der Welt so viel Kaffee getrunken wie heute, aber nie verdienten die Bauern daran so wenig", hieß es kürzlich in der taz. Kaffee ist und bleibt vor Bier Deutschlands beliebtestes Getränk. 2003 wurden in Deutschland 532.

Ökotest im Dezember 2004

Parfums kamen bei Ökotest nicht gut weg. Zwei Drittel der untersuchten Düfte enthielten derart viele Schadstoffe, dass sie nur mit "mangelhaft" oder "ungenügend" beurteilt werden konnten. Nur eines von 33 Produkten kam auf ein "sehr gut": Indiéne by Dupetit EdT.

Pestizid-Monitoring für Obst und Gemüse aus ökologischem Anbau

Bei 92,1 Prozent aller Proben von Obst und Gemüse aus ökologischem Anbau lassen sich keinerlei Pestizide oder lediglich Spuren im Bereich der Nachweisgrenze feststellen. Diese hervorragende Bilanz kurz vor Abschluss des bundesweiten Projekts "Monitoring-System für Obst und Gemüse im Naturkostfachhandel" präsentierte im November 2004 der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) Herstellung und Handel e.V.

RFID - Zukunftstechnologie auch in der Naturkostbranche?

Radio Frequency Identification (Funkfrequenzidentifizierung) ist eine Methode, um Daten berührungslos und ohne Sichtkontakt lesen und speichern zu können. Die Daten werden auf so genannten RFID-tags (Etiketten) gespeichert und über elektromagnetische Wellen gelesen. Die Entfernung, über die ein tag ausgelesen werden kann, schwankt zwischen wenigen Zentimetern und max.

Internationale Konferenz zu abbaubarem Plastik in Frankfurt: Bioplastics 2004

Die IBAW, der Industrieverband für Biokunststoffe und biologisch abbaubare Werkstoffe, organisiert gemeinsam mit der Zeitschrift European Plastics News die Konferenz Bioplastics 2004. Die wichtigste Veranstaltung der europäischen Bioplastikbranche findet am 8. und 9.

Bio-Obst weiter stark nachgefragt

Der Öko-Obstbau Norddeutschland Versuchs- und Beratungsring (ÖON) wächst weiter. 1997 von 25 ökologisch wirtschaftenden Obstbauern gegründet, hat der Verein mittlerweile 50 Mitgliedsbetriebe. Bei einer Fachtagung im Obstbauversuchs- und Beratungszentrum (OVB) in Jork-Moorende war unter anderem die Gründung einer Erzeugerorganisation im Gespräch, um die Vermarktung zu verbessern und die wachsende Nachfrage nach Altländer Öko-Äpfeln zu bedienen.

Mehr Ökolandwirtschaft in der erweiterten EU

Durch die EU-Osterweiterung nahm auch die Biofläche in der EU zu. Die Ökolandwirtschaft hat in den neuen EU-Ländern allerdings sehr unterschiedliche Bedeutung - ähnlich wie in den alten EU-Ländern. Während Österreich, die Schweiz und Schweden bereits zwischen 10 und 12 Prozent Ökobauern haben, sind es in Italien und Finnland zwischen sieben und acht Prozent und in Deutschland 4,4 Prozent.

Ein Muss: Fortbildung im Naturkostsektor

Kompetente Beratung durch geschulte Mitarbeiter ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Naturkosthandel

Österreich: W&D Biowaren eröffnet neue Trocknungsanlage

Die W&D Biowaren Produktions- und Handels GmbH eröffnete im Oktober 2004 ihre neue Obsttrocknungsanlage in der Steiermark. Dies sei die größte Bio-Obsttrocknung Österreichs, hieß es von Seiten des Familienunternehmens. Der steigende Export habe die Investition im Ausmaß von 1,2 Mio.

Schweizer Biomilch-Produzenten setzen sich ins selbe Boot

Die der Bio Suisse angeschlossenen Knospe-Milchproduzenten ändern ihre Strategie. Knospe-Milch darf in Zukunft nur über eine anerkannte Milchhandels-Organisation vermarktet werden. Einer Strukturreform des Verbandes haben die 135 Delegierten aus 35 Mitgliedorganisationen ebenfalls zugestimmt.

Zweite BioFach in den USA lockte zahlreiche Besucher

Mehr als 20.000 Besucher aus der Industrie kamen in Washington, DC vom 14. - 17.

Österreich: Frutura-Biologistikzentrum eröffnet

Das Frutura-Biologistikzentrum im Gewerbepark Hartl wurde Anfang November eröffnet: Oststeirische Bio-Produkte treten von hier den Weg in alle österreichischen Spar-Märkte an. Frutura wurde im Jahr 2002 von drei Obstbauern aus dem Pöllauer Tal gegründet und sorgt für die Verpackung und Verteilung von Bio-Obst und -Gemüse von rund 400 steirischen Bio-Landwirten in alle österreichischen Spar-Filialen. Zur Bio-Produktpalette gehören Äpfel, Birnen, Tomaten, Paprika, Peperoni und Auberginen .

Britische Prominenz engagiert sich für Bio

Unter dem Markennamen "Duchy Originals" vertreibt der britische Thronfolger Prinz Charles Kekse, Marmelade, Honig, Fruchtsäfte, Tee, Mineralwasser und Schokolade. Der Gewinn von knapp fünf Millionen Euro pro Jahr fließt in eine Stiftung für wohltätige Zwecke. Zehn Jahre lang waren die echten Duchy-Produkte nur in Großbritannien erhältlich.

Eosta übergibt Rückverfolgbarkeitssystem "Nature & More" unabhängiger Stiftung

Im Rahmen des 1. Internationalen Bio-Handelskongresses übergab Volkert Engelsman, Geschäftsführer von Eosta und Gründer von Nature & More, offiziell das Nature & More Konzept an Hugo Skoppek, dem ehemaligen Projektmanager und neuen Direktor der unabhängigen Nature & More -Stiftung Stiftung. Dieses einzigartige Kommunikationssystem, das sowohl Qualitätsentwicklung als auch Rückverfolgbarkeit von Produkten beinhaltet, ist ab sofort allen Teilnehmern der Biobranche zugängig.

Ökozentrum Rommelmühle steht vor dem Ende

In Deutschlands erstem Öko-Kaufhaus sind von ursprünglich 23 Geschäften noch drei geblieben: ein Naturkostladen, eine Biometzgerei und eine Boutique. Der größte Mieter, der Stuttgarter Naturholzspezialist Firnhaber, schließt in Kürze seine Filiale in der Rommelmühle im Stadtteil Bissingen. "Das Konzept für ein ganzheitliches Öko- und Dienstleistungszentrum war gut, aber ist in der Umsetzung gescheitert", bedauert Filialleiter Joachim Müller.

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Kommentare

19.11.2019 15:06 Marc Schmitt-Weigand

Ich kann zum Thema CRISPR-Cas sehr den Film "Human Nature" empfehlen, der aktuell in einigen Programmkinos läuft. Er versucht sich tatsächlich an einem differenzierten Bild der neuen Technologien, erklärt erstmal auch für Laien nachvollziehbar, (...)

14.11.2019 16:16 Harald Kunze

Antje Schröder, warum plapperst du in vermeintlich anonym versteckter Weise nach, was im Netz kursiert? Im Falle von Kinderarbeit, die es sicher auch gibt, muss man schon genauer hinschauen, woher die Rohstoffe kommen und unter welchen sozialen Bedingungen sie abgebaut werden, (...)

14.11.2019 13:55 Antje Schröder

und wer hat denn das Material für die Batterien aus der Erde geschürft? Könnt ihr eigentlich noch in den Spiegel schauen? Schickt eure Kinder hin, um das Lithium aus der Erde zu schürfen. Es ist nur noch zum kotzen, dieser Lobbyismus. (...)

13.11.2019 15:40 Delphine Scheel

Werte Bioaktivisten*innen,
es gibt weltweit eine sich wieder ins Spiel bringen wollende NuklearIndustrie, ohne dass sie ihren bisher erzeugten radioaktiven "Kernkraft-Müll" in einer menschlich überschaubaren Zeit abbauen könnte u. wollte. (...)

11.11.2019 23:55 Thomas Kleinschmidt Brücker Mühle 35287 Amöneburg

Na dann ist doch alles in bester Ordnung, Bioland stockt sein Sortiment bei Lidl zu unschlagbar günstigen Preisen auf, etablierte Bio-Marken werden seitens Lidl eingeladen, ihr Sortiment ebenfalls listen zu lassen, der Kunde freut sich, der Bauer und Lidl auch, und was er dort nicht bekommt, (...)